In den Sommerferien wird an vielen Schulen wieder gearbeitet. Die Raphaelschule wird zum Kindergarten.

Der Letzte macht das Licht aus: Frank Gerund beseitigt an der Raphaelschule den Sperrmüll.
Der Letzte macht das Licht aus: Frank Gerund beseitigt an der Raphaelschule den Sperrmüll.

Der Letzte macht das Licht aus: Frank Gerund beseitigt an der Raphaelschule den Sperrmüll.

Sebastian Herms baut am Mataré-Gymnasium eine neue Lautsprecheranlage ein.

Marc Ingel, Bild 1 von 2

Der Letzte macht das Licht aus: Frank Gerund beseitigt an der Raphaelschule den Sperrmüll.

Meerbusch. Knapp eine Woche nach der Abschiedsfeier der Raphaelschule lässt sich allenfalls noch erahnen, dass in der aufgelösten städtischen Förderschule mal Unterricht stattgefunden hat. Alles ist leergeräumt, gut erhaltenes Mobiliar wurde an andere Schulen und Einrichtungen weiter vermittelt.

Gestern war Frank Gerund noch damit beschäftigt, den letzten Sperrmüll in einem Container zu entsorgen. In den nächsten Tagen beginnen dann die Umbauarbeiten, denn in der Raphaelschule soll für einen Kostenaufwand von 1,3 Millionen Euro eine fünfgruppige Kindertagesstätte inklusive Großtagespflege und Räumen für den offenen Ganztag der Martinus-Grundschule entstehen. „Wir müssen nichts überstürzen, die Neueröffnung ist für April 2014 geplant“, sagt Josef Frenzen, Bauleiter beim Service Immobilien.

Am Mataré müssen Arbeiten genau koordiniert werden

In anderen Schulen ist das Zeitfenster nicht so weit geöffnet. Während der Sommerferien verwandeln sich viele der Gebäude wieder in Großbaustellen, und bis zum ersten Schulgong in sechs Wochen muss alles fertig sein. „Der größte Aufwand wird am Mataré-Gymnasium betrieben, wo mehrere Firmen parallel ganz verschiedene Arbeiten durchführen“, sagt Frenken. So werden die Bodenbeläge im Ganztagsbereich ebenso wie die Flurdecken im Fachklassentrakt erneuert. Ebenfalls fachmännisch Hand angelegt werden muss an die Stromhauptverteilungen, zudem erhält das Mataré eine neue elektrische Lautsprecheranlage. Kostenpunkt insgesamt: knapp eine halbe Million Euro.

Verbesserung akustischer Standards ist Schwerpunkt

Die Verbesserung akustischer Standards sei neben dem Brandschutz einer der Schwerpunkte in diesem Sommer, sagt Frenken. Auch die Mauritius- und die Theodor-Fliedner-Grundschule erhalten für je 82 000 Euro eine neue Lautsprecheranlage. Für vergleichsweise bescheidene 4000 Euro wird die Gebäudeleittechnik an der Adam-Riese-Grundschule verbessert, während die Brüder-Grimm-Grundschule für 10 000 Euro dringend notwendige Sonnenschutzrollos erhält.

Größere Maßnahmen sind an den drei anderen weiterführenden Schulen vorgesehen. Die Erneuerung der Heizungsverteilung und der Thermostatventile an der Realschule kosten satte 220 000 Euro. An der Gesamtschule müssen Flurunterdecken und Bodenbeläge für 170 000 Euro ausgetauscht werden. Am Meerbusch-Gymnasium schließlich stehen die Erneuerungen der Elektrounterverteilungen, des Parkettbodens im Foyer sowie der Geräteraumtore in der Sporthalle an. In diese Arbeiten sollen 160 000 Euro investiert werden.

Auch in den städtischen Kindertagesstätten finden in den Sommerferien zahlreiche Baumaßnahmen statt. So werden in diversen Gruppenräumen akustisch wirksame Deckenverkleidungen mit einem Kostenaufwand von rund 115 000 Euro eingebaut. Der Kindergarten Unterm Regenbogen an der Uerdinger Straße in Lank erhält eine neue Heizungsanlage in Form eines Mini-Blockheizkraftwerks. Der Kostenaufwand: 54 000 Euro.

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