Viert- und Achtklässer arbeiten am G.R.I.P.S-Projekt.

Viert- und Achtklässer arbeiten am G.R.I.P.S-Projekt.
Die Schüler stellten ihr eigenes Planetenmodell vor.

Die Schüler stellten ihr eigenes Planetenmodell vor.

Kruse

Die Schüler stellten ihr eigenes Planetenmodell vor.

Wer oder was lebt am Südpol? Wie wird Spielzeug hergestellt? Wie sind Kristalle aufgebaut? Das Spektrum war breit beim G.R.I.P.S.-Projekt, bei dem Schüler der vierten Klasse der Pastor-Jacobs-Schule und Achtklässler des Städtischen-Meerbusch Gymnasiums drei Tage in kleinen Teams verschiedene Themen vorbereitet haben. Das Finale fand jetzt bei einem Präsentationsnachmittag im SMG statt.

Die Schüler brachten eigene Themenvorschläge ein

„Teamgeist ist das, was heute zählt“, sagte Helga Cloeren, Schulleiterin der Pastor-Jacobs-Schule. Seit vier Jahren läuft das Projekt dort, seit drei Jahren ist das SMG mit dabei. Für ihr Projekt G.R.I.P.S. – „Grundschule in Partnerschaft mit Sekundarstufe“ – wurden die beiden Schulen 2016 vom Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ ausgezeichnet. Cloeren ist stolz darauf: „Es geht darum, die Übergänge von der Grundschule in die Sekundarstufe zu gestalten und miteinander zu lernen. Wir wollen, dass die Kinder herausfinden, was sie tun müssen, um Erfolg und Spaß zu haben.“ Spaß hatten die Schüler auf jeden Fall, so Thomas Reuter, Koordinator für Schulentwicklung am SMG. „Das Highlight war, als sie den Schulhof gerockt haben.“ Dass Systeme in diesem Projekt voneinander lernen, sieht man nicht nur an den vielseitigen Präsentationen, sondern auch an den mitgebrachten „Traditionen“. Die Tanzpause an der Pastor-Jacobs-Schule hat den Achtklässlern des SMG so gut gefallen, dass sie sie kurzerhand auf ihren eigenen Schulhof übertrugen.

Bei einem ersten Treffen zwei Wochen vor dem ersten Projekttag waren Vorstellungen ausgelotet worden. Die Viertklässler brachten Themenvorschläge mit, die Schüler der 8a schlossen sich nach Interesse den Teams an. „Meist sind es zwei bis drei Grundschüler pro Achtklässler. Die Älteren übernehmen die Funktion des Tutors“, so Cloeren. Teamarbeit und Kommunikation seien die wichtigsten Elemente, damit das Projekt funktioniere.

Das Ergebnis war ein bunter Präsentationsnachmittag zu vielen Themen. Ob Elefanten, New York und James Bond, Olympische Spiele oder Pyrotechnik – mit der visuellen Gestaltung haben sich alle Teams viel Mühe gegeben.

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