Auf kommunalpolitischer Ebene werde der 39-Jährige eine große Lücke hinterlassen. Wer im Kreistag und in der Fraktion Aussicht auf Lienenkämpers Nachfolge hat, dazu wollte Gröhe am Montag noch nichts sagen.

Hermann Gröhe selbst pendelt zwischen Neuss und Berlin.
Hermann Gröhe selbst pendelt zwischen Neuss und Berlin.

Hermann Gröhe selbst pendelt zwischen Neuss und Berlin.

Hermann Gröhe selbst pendelt zwischen Neuss und Berlin.

Rhein-Kreis Neuss. Staatsminister und CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe freut sich über die Nominierung von Lienenkämper. "Fachlich hat mich die Ernennung nicht gewundert, gleichwohl bin ich positiv überrascht", kommentierte Gröhe den Wechsel. "Das ist ein verdienter Vertrauensbeweis und ein toller persönlicher Erfolg für Lutz Lienenkämper", sagte er.

Gröhe war es, der den künftigen NRW-Verkehrsminister vor fünf Jahren für die Kreispolitik vorgeschlagen hatte. Nachdem der Meerbuscher 2004 in den Kreistag einzog, setzte ihn die Fraktion unter Regie des scheidenden Heinz Sahnen gleich an ihre Spitze.

"Wir hatten den Wunsch, dass unsere Region erhört wird, das ist jetzt eingetroffen. Die Stimmung in der Partei ist super", so Gröhe. Auch wenn sich Lienenkämper bislang als Wirtschaftsexperte einen Namen machte, wird die Verkehrspolitik kein unbekanntes Terrain für ihn sein, ist sich Gröhe sicher. Anders als bei Gröhe muss ein Minister Lienenkämper sein Kreistagsmandat aufgeben. "Ich fürchte, das ist rechtlich unvereinbar", sagt Gröhe.

Auf kommunalpolitischer Ebene werde der 39-Jährige eine große Lücke hinterlassen. Wer im Kreistag und in der Fraktion Aussicht auf Lienenkämpers Nachfolge hat, dazu wollte Gröhe am Montag noch nichts sagen. "Darüber machen wir uns erst ab heute Gedanken. Wir sind stark aufgestellt."

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