Die Sporthalle ist nach einem Wasserschaden noch immer geschlossen.

Osterath. Das unerwartet heftige Unwetter am 3.Juli hat auch in den Schulen für große Schäden gesorgt. Während an Gesamtschule, Adam-Riese- und Martinus-Grundschule der Schulbetrieb inzwischen aber wieder reibungslos läuft - im Mataré-Gymnasium war der Austausch des Bodens in der Sporthalle unumgänglich - lösen die Probleme in der Realschul-Turnhalle bei den städtischen Mitarbeitern nach wie vor Stirnrunzeln aus.

Gut sieben Wochen nach dem "Jahrhundertregen" ist die Sporthalle noch immer geschlossen. Auch Josef Frenken, der sich "dank seines schnellen und unermüdlichen Einsatzes" ein Sonderlob der Beigeordneten Angelika Mielke-Westerlage verdiente, kann sich so recht keinen Reim auf den Schaden machen: "Es ist einfach unklar, wie viel Wasser unter den Boden gelangt ist." Offensichtlich ist jedoch, dass die von einer Fachfirma benutzten Trockner nicht ausreichend waren. Frenken: "Wir haben die Firma am Dienstag dazu verdonnert, mehr Power anzuwenden."

Eine Prognose, wann die Zweifach-Sporthalle wieder nutzbar ist, wagt Frenken nicht. "Da die Dämmung sich mit Wasser vollgesogen hat, ist das schwer vorauszusagen. Wir müssen jetzt erst einmal die nächsten 14 Tage abwarten." Dass bei der Verlegung des Bodens - wie vor einigen Jahren bereits einmal geschehen - Pfusch betrieben worden sein könnte, weist Frenken entschieden zurück: "Der Boden ist absolut top."

Während die Sportvereine, die sonst in der Realschul-Turnhalle spielen und trainieren, ins Meerbusch-Gymnasium ausweichen mussten, haben die Schüler aus der Not eine Tugend gemacht und den Sportunterricht ins Freie verlegt. "Seitdem gibt es viel weniger Krankmeldungen", weiß Frenken.

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