Statt der angekündigten 15 Motocross-Piloten gingen nur sechs an den Start. Besucher aus Jüchen, Grevenbroich oder der näheren Umgebung suchte man vergeblich.

wza_1355x1500_506169.jpeg
Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Wilhelm, Bild 1 von 2

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Rhein-Kreis Neuss. Das hatten sich die Verantwortlichen bei Polo etwas anders vorgestellt: Statt der erwarteten und gemeldeten 15 Starter bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Motocross Meisterschaftsserie waren nur sechs Sportler mit ihren Maschinen erschienen - der Rest hatte sich kurzfristig krank gemeldet. Und auch das Zuschauerinteresse war eher mäßig: Kaum 1000 Gäste verliefen sich im Polodrom. Besucher aus Jüchen, Grevenbroich oder der näheren Umgebung suchte man vergeblich.

Alle Teilnehmer waren automatisch für die Endrunde qualifiziert

Kurz nach 10 Uhr dröhnten die Motoren, die Piloten fuhren sich warm. Immer wieder wurden die Rampen anvisiert, Geschwindigkeit aufgenommen und nach einer kurzen Flugphase landeten die Fahrer auf dem aufgeschütteten Erdhügel.

wza_911x1500_506168.jpeg
Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Wilhelm, Bild 1 von 2

Fliegende Motocross-Räder bei der dritten Auflage der Deutschen Freestyle Meisterschaftsserie in Jüchen.

Da nur sechs Teilnehmer am Start waren, verlief das für 15 Uhr angesetzte Training sehr kurz: Zehn Teilnehmer waren für die Endrunde vorgesehen und somit waren alle anwesenden Starter automatisch qualifiziert.

Die Freestyler setzten anscheinend die Gesetze der Physik außer Kraft. Mit rund 70 Kilometer pro Stunde fuhren sie auf die Rampe zu, zeigten nach spektakulären luftigen Kunstfiguren wie Backflip (Rückwärtssalto) oder Flintstone (der Fahrer hat beide Beine auf einer Seite der Maschine, läuft in der Luft neben ihr her und nimmt dabei die Hände vom Lenker) sichere Landungen.

Der siebenjährige Yannik Mazter aus Rommerskirchen war mit seiner Mutter vorbeigekommen. Er staunte über die akrobatischen Leistungen der Fahrer. "Das ist toll, wie die Fahrer in der Luft ihr Moped loslassen."

Gegen 17 Uhr war das Vorspiel vorbei, und das Finale begann. Für Tobias Finck reichte es nur zu Platz 6. Thomas Feber, der nach der Qualifikation noch auf vierter Position lag, fiel im Finale auf den fünften Rang zurück. Dennis Garhammer, der in der Vorrunde Platz 3 erkämpfen konnte, wurde im Finale noch von Kai Haase abgefangen.

Wie im Vorfeld erwartet, wurde der Auftakt der Deutschen Polo Freestyle Motocross Meisterschaft zum Zweikampf zwischen dem Thüringer Hannes Ackermann und Freddy Peters aus Berlin. In der Vorrunde lag der Berliner klar vor dem Titelverteidiger.

Im Finale hatte Hannes Ackermann dann minimal die Nase vorn. Freddy Peters wurde beim letzten Sprung von einer Windböe erwischt und konnte so nur einen normalen Flip statt seines Cliffhanger-Flips, bei dem der Fahrer seine Füße unterm Lenker einhakt und seinen Körper nach oben ausstreckt, zeigen. Somit war Ackermann am Schluss mit drei Punkten vor Peters und siegte beim Auftakt in Jüchen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer