Sportler müssen wegen Nässe in andere Hallen ausweichen.

Osterath. Seit Wochen arbeitet ein von der Stadtverwaltung beauftragtes Fachunternehmen daran, die dicke Dämmschicht unter dem Hallenboden der Realschulsporthalle in Osterath trocken zu legen. Dabei wird mit Spezialgeräten warme Luft unter den Boden geblasen. In große Teile des Bodens war beim letzten Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen am 3. Juli Wasser eingedrungen.

"Ein solcher Trocknungsprozess ist erfahrungsgemäß immer langwierig", sagt Claus Klein, Leiter des Immobilienservice in der Stadtverwaltung. In dem Kunststoffbelag gebe es nur wenige Hülsendeckel, durch die die kondensierte Feuchtigkeit entweichen könne. Erst jüngst seien die zunächst eingesetzten Trockengeräte durch stärkere ersetzt worden. Nun sei langsam Besserung feststellbar.

Ein Ende der Arbeiten, so Claus Klein, könne noch nicht prognostiziert werden. Die einzige Alternative zur mühsamen Trocknung bestehe darin, den erst wenige Jahre alten Hallenboden herauszureißen und im Ganzen zu erneuern. "Dies aber würde uns Kosten in Höhe von rund 70000 Euro bescheren und kommt somit nicht in Frage."

Die Realschüler und die Vereinssportler, die die Halle üblicherweise nutzen, müssen sich also noch gedulden. Dies hatte Bürgermeister Dieter Spindler (CDU) schon im Rat angekündigt.

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