Volles Haus und beste Stimmung in der Nussschale.

Mamma Mia! Die Funny Girls hatten sich die poppigen Abba-Hits als Thema ausgesucht und sorgten rasant für Stimmung.  
(Fotos (3): Ingel)
Mamma Mia! Die Funny Girls hatten sich die poppigen Abba-Hits als Thema ausgesucht und sorgten rasant für Stimmung. (Fotos (3): Ingel)

Mamma Mia! Die Funny Girls hatten sich die poppigen Abba-Hits als Thema ausgesucht und sorgten rasant für Stimmung. (Fotos (3): Ingel)

Mamma Mia! Die Funny Girls hatten sich die poppigen Abba-Hits als Thema ausgesucht und sorgten rasant für Stimmung. (Fotos (3): Ingel)

Osterath. 20.11 Uhr in der Nussschale: Nach dem Ständchen zum 34. Geburtstag für "Plätekopp" Daniel Groß, den "Groß-Meister des Osterather Platt", wie Geschäftsführer Willi Bützer in gelungener Elvis-Montur betont, werden die neuen Orden des KG Fettnäpke bewundert.

Auf rosenrotem Hintergrund prangt das Jubiläumssymbol "2 mal 11 Jahre". So lange schon feiern die Selfmade-Karnevalisten in Eigenregie und mit Ideenreichtum.

Mit Fingerfood, ausgegeben von den "Food-Fingern", stärkten sich Redner und Musiker vor den Auftritten. Den Anfang machten die 10- bis 14-jährigen "Funny Girls" mit einer Interpretation von Abba-Hits aus dem Kinoerfolg "Mamma Mia".

"Honey, Honey" und "Take a chance", Bolerotops und Flokati am Schlag der Hose - das rockte schon zu Beginn den Saal. Die Mädchen hätten alles selbst entwickelt und einstudiert, lobte die Vorsitzende Michaela Bommers, die frisch und frei moderierte. Am Nachwuchs mangelt es dem unabhängigen KG also offensichtlich nicht.

Im Anschluss bestieg abermals Martin Oellers die Bütt und zog den alltäglichen "Stress im Alltag", im wesentlichen Differenzen zwischen Männlein und Weiblein, durch den Kakao. Themen wie Bierbauch, Müll heraustragen oder Machismo, so alt wie der Karneval und doch immer wieder probates Mittel zum Training des Zwerchfells, denn zu den Perlen der Wahrheit gehört seit eh und je: "Für die Gesundheit musst du täglich dieses machen: einmal schwitzen, einmal lachen."

Vor der Pause schlüpfte Erich Dohr in die Rolle eines Diakons und plauderte aus dessen Nähkästchen, überdacht von gut 50 aufgespannten, bunten Regenschirmen, die statt Luftschlagen von der Decke baumelten.

Am späteren Abend sah man nach einiger Bühnenabstinenz auch Alwine Caplan mit dem viel versprechenden Titel "Beerdigungskaffee" und weißer Federboa wieder. Silvia Schumann dagegen trug giftgrüne Sturmperücke und dick auf. Mit einem Stück von Barbara Schöneberger stellte sie klar: "Männer muss man loben".

Was beim Schunkeln und Schmunzeln erst noch keiner ahnte: Zum 22-Jährigen überraschten später die beliebten "Swinging Fanfares" aus Düsseldorf die Osterather, um zu gratulieren und den Abend weit nach Mitternacht ausklingen zu lassen.

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