Nach der Aufforstung eines Wäldchens und der Umstellung auf Öko-Strom folgte am Montag der nächste Schritt: die Einweihung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Firmenzentrale in Osterath.

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Fast zärtlich streichelt Epson-Chef Henning Ohlsson über die Solarmodule. Bürgermeister Dieter Spindler (hinten) und Wirtschaftsförderer Klaus Malinka amüsieren sich.

Fast zärtlich streichelt Epson-Chef Henning Ohlsson über die Solarmodule. Bürgermeister Dieter Spindler (hinten) und Wirtschaftsförderer Klaus Malinka amüsieren sich.

Marc Ingel

Fast zärtlich streichelt Epson-Chef Henning Ohlsson über die Solarmodule. Bürgermeister Dieter Spindler (hinten) und Wirtschaftsförderer Klaus Malinka amüsieren sich.

Meerbusch. Epson Deutschland beschreitet in seiner Deutschland-Zentrale im Gewerbegebiet Mollsfeld weiter konsequent den propagierten "Green Way" (Grüner Weg).

Nach der Aufforstung eines Wäldchens und der Umstellung auf Öko-Strom folgte am Montag der nächste Schritt hin zu der bis zum Jahr 2050 ins Auge gefassten Vision, den CO2-Ausstoß um 90 Prozent zu reduzieren: die Einweihung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Firmenzentrale in Osterath. Die Idee hatte mit Wilfried Struck ein Mitarbeiter des Drucker-Herstellers.

Die auf 440 Quadratmetern der Dachfläche montierte Anlage soll im Jahr 45.000 Kilowatt pro Stunde erzeugen, die in das Stromnetz eingespeist werden. Das entspricht etwa 13 Prozent des eigenen Strombedarfs oder umgerechnet dem Verbrauch von rund neun Einfamilienhäusern. 27 Tonnen CO2 werden dadurch pro Jahr weniger in die Atmosphäre gepumpt.

"Dieses neue Beispiel steht für unsere Philosophie, auch bestehende Umweltkonzepte weiter zu optimieren und neue ökologische Ansätze in das Unternehmen einfließen zu lassen", verkündete Epson-Chef Henning Ohlsson stolz. Und auch Bürgermeister Dieter Spindler würdigte das Öko-Engagement des Unternehmens, "das vor allem keine einmalige Geschichte ist".

Der Öko-Strom wird von einem Laufwasserkraftwerk bezogen

Und wenn etwas gut ist, folgt man auch gerne diesem Beispiel. Denn wie Spindler in einem Nebensatz durchblicken ließ, hat sich die Stadt bei der Beziehung von Naturstrom Epson als Vorbild genommen.

Dass man die 14 Prozent, die beim Strom-Mix aus erneuerbaren Energien bezogen werden (außerdem: 23 % Kernkraft und 63% fossile Brennstoffe), nun auf Vorschlag des RWE ebenfalls vom Laufwasserkraftwerk bei Trier erhält, wurde bereits im letzten Hauptausschuss des vergangenen Jahres beschlossen. Jetzt ist klar, dass Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet Abnehmer dieses grünen Stroms sind.

Diese Umstellung ist bereits erfolgt. Wie Claus Klein, der Bereichsleiter des Service Immobilien, erklärt, wurde sie zum 1.Januar dieses Jahres vollzogen. "Es gibt in dieser Woche ein Treffen zwischen der Stadt und dem Regionalbetreuer des RWE. Danach wollen wir einen Termin vereinbaren, um das Projekt umfassend vorzustellen", teilt Klein auf Anfrage mit.

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