Der ehemalige Berufssoldat vom Artillerieverein schießt mit dem zweiten Schuss den Vogel ab. Zu seiner Königin ernennt er Gattin Daniela.

Der ehemalige Berufssoldat vom Artillerieverein schießt mit dem zweiten Schuss den Vogel ab. Zu seiner Königin ernennt er Gattin Daniela.
Der Platz am Hallenbad war am Wochenende richtig gut besucht. Die Schaulustigen warteten gespannt auf den Königsschuss.

Der Platz am Hallenbad war am Wochenende richtig gut besucht. Die Schaulustigen warteten gespannt auf den Königsschuss.

Nikolaus „Niko“ Neuville wurde von seinen Schützenkameraden gebührend gefeiert.

Ulli Dackweiler, Bild 1 von 2

Der Platz am Hallenbad war am Wochenende richtig gut besucht. Die Schaulustigen warteten gespannt auf den Königsschuss.

Wenn zu Pfingsten die Artilleristen mit ihren Geschützen zum Einklang das Schützenfest in Büderich ankündigen, grüßen sie in diesem Jahr einen der ihren – Nikolaus „Niko“ Neuville vom Artillerieverein 1922 hat nämlich am Samstag die Königsscheibe der St. Sebastianus-Bruderschaft von der Stange geschossen.

Der 57-jährige Berufssoldat a.D. hat sich mit dem zweiten Schuss die Königswürde gesichert. An seiner Seite steht Königin Daniela, die mit ihrem Herzenskönig beim Proklamationsball zur Probe schon einmal die Korken ordentlich knallen ließ – die Kanonen kommen dann in drei Wochen zum Einsatz.

Marco Sala sichert sich die Krone bei den Jungschützen

Das erste gekrönte Haupt des Tages lieferten jedoch die Jungschützen. Schon traditionell gelingt es den bis 24 Jahre alten Sebastianern erheblich schneller als den älteren Kameraden oder den Ehrengästen, den Vogel von der Stange zu schießen. Dabei konnte der 23 Jahre alte Marco Sala vom Bundestambourkorps Rheintreue buchstäblich auf den letzten Drücker die begehrte Prinzenkette ergattern. Ende Mai hat der Azubi Geburtstag und überschreitet damit die Altersgrenze. Im nächsten Jahr muss er dann auf den Schützenvogel schießen.

Auch der Ehrenkönig stand zeitig fest: Mit Thomas Kepurra vom Bundesfanfarenkorps gelang dem Finanzminister des scheidenden Königs Ralph Brors der entscheidende Treffer. Der 45-Jährige ist Kundenberater bei der Sparkasse und in Schützenkreisen kein Unbekannter. 1996 war er bereits Jungschützenkönig. In der Sammlung fehlt jetzt also nur noch die Würde des Regimentskönigs.

Auch der Präsident aus Strümp zielte auf den Vogel

Ebenfalls auf den Ehrenvogel hatte Karl-Heinz Rütten, Präsident des Heimat- und Schützenvereins Strümp angelegt. Denn erstmals hatten die Büdericher Schützen alle Vorsitzenden der Meerbuscher Schützenvereine eingeladen, allerdings war nur Rütten dem Angebot gefolgt – ohne Erfolg.

Bei den Schützen errangen Thomas Wegener (Grüne Husaren) den Kopf, Michael Bödefeld (Matrosenkorps) und Benedikt Moreno (Schwarze Husaren) den rechten und den linken Flügel, Wilfried Zech (Eintracht) den Schwanz sowie Roland Püllen (Armbrustschützen) den Rumpf. Beim Ehrenvogel waren der scheidende Ehrenkönig Peter Smyrek (Kopf), die Ratsmitglieder Marlies Homuth-Kenklies (rechter Flügel) und Daniel Meffert (Schwanz), Dezernent Michael Assenmacher (linker Flügel) und Minister Thomas Kepurra (Rumpf) erfolgreich. Die Jungschützen Marco Sala vom Bundestambourkorps Rheintreue (Kopf und Rumpf), Moritz Hildebrandt von den Armbrustschützen (rechter Flügel) sowie Manuel Schäfer und Christina Höfling von der Jägerkompanie Eintracht (linker Flügel und Schwanz) errangen die Pfänder des Jungschützenvogels.

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