Voraussichtlich im Frühjahr 2012 ziehen die Kindertagesstätte und das Gemeindezentrum in das Gebäude ein.

Kirche
Ute Canaris freut sich, dass endlich gebaut werden kann.

Ute Canaris freut sich, dass endlich gebaut werden kann.

Archiv

Ute Canaris freut sich, dass endlich gebaut werden kann.

Büderich. In zwei Monaten ist es endlich soweit – das Gemeindezentrum der Bethlehemkirche wird abgerissen und der Bau eines neuen Gebäudes mit Platz für die Kindertagesstätte beginnt. „Wir sind so froh, dass wir der Gemeinde die Neuigkeit als Weihnachtsgeschenk mitteilen können“, sagt Pfarrer Wilfried Pahlke.

Bereits vor fünf Monaten hätte das Zentrum abgerissen werden sollen, doch da die Fördermittel des Landes ausblieben, wurde das Projekt auf Eis gelegt. Da allerdings schon eine Etage an der Düsseldorfer Straße für den Umzug der Diakonie angemietet war, musste die evangelische Gemeinde für jeden Monat 3500 Euro begleichen.

Ein Holzständebau für das Gemeindezentrum und die Kita

Der Abriss soll im Februar vorgenommen werden, das neue Fundament wird im Mai fertiggestellt. „Wenn nichts schiefgeht, dann ist alles Ostern 2012 fertig“, sagt Finanzkirchmeisterin Ute Canaris. Dadurch, dass ein Holzständebau geplant sei und die Anlieferungen in fertigen Modulen erfolge, sei das Datum nicht unrealistisch.

Bis der Kindergarten und das Gemeindezentrum unter einem Dach zusammenkommen, soll der Kirchenbetrieb wie gewohnt weitergehen. „Das Gemeindebüro wird in das Büro des Kantors verlegt, das steht ja im Moment leer“, sagt Canaris. Für die Kirchenmitglieder bliebe alles gleich. Auch alle Aktivitäten würden weiter angeboten.

Im Frühjahr ist geplant, im Gemeindesaal einen Treffpunkt einzurichten, bei dem alle Bürger Fragen zum Bau stellen können. „Wir lassen die Kirche dann geöffnet, und jeder kann dort auch einen Moment der Ruhe erleben“, so Canaris.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,4 Millionen Euro.

Die Landesförderung beträgt eine halbe Millionen Euro.

Die Stadt hat ihren freiwilligen Zuschuss um 40 000 Euro auf 410 000 Euro erhöht.

Ein Grund für den Neubau ist der Ausbau für U3-Plätze. Die jetzigen Räume haben nur eine Zwischengenehmigung des Landschaftsverbandes. Im neuen Gebäude sollen nun zu den 16 Plätzen für Kinder unter drei, 28 hinzukommen. „Wir werden auch Kinder ab neun Monaten aufnehmen, bis jetzt haben wir nur welche ab zwei Jahren. Die Nachfrage der Eltern ist da“, sagt Pfarrerin Yvonne Brunck.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer