Partystimmung herrscht bei der Wahlpräsentation in Büderich nicht.

Mit Spannung wurde das Ergebnis im Wahlkreis 111 (KrefeldII, Neuss, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich, Jüchen) erwartet: FDP-Mann Otto Fricke hatte allen Grund zu strahlen, Ansgar Heveling (CDU) ist würdiger Erbe Willy Wimmers. SPD-Mann Bernd Scheelen (mit Frau Monika) musste bis zum Redaktionsschluss der WZ-Ausgabe Neuss allerdings noch sehr um seinen Wiedereinzug ins Parlament zittern.  <b>» Siehe Seite Neuss</b>
Mit Spannung wurde das Ergebnis im Wahlkreis 111 (KrefeldII, Neuss, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich, Jüchen) erwartet: FDP-Mann Otto Fricke hatte allen Grund zu strahlen, Ansgar Heveling (CDU) ist würdiger Erbe Willy Wimmers. SPD-Mann Bernd Scheelen (mit Frau Monika) musste bis zum Redaktionsschluss der WZ-Ausgabe Neuss allerdings noch sehr um seinen Wiedereinzug ins Parlament zittern. » Siehe Seite Neuss

Mit Spannung wurde das Ergebnis im Wahlkreis 111 (KrefeldII, Neuss, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich, Jüchen) erwartet: FDP-Mann Otto Fricke hatte allen Grund zu strahlen, Ansgar Heveling (CDU) ist würdiger Erbe Willy Wimmers. SPD-Mann Bernd Scheelen (mit Frau Monika) musste bis zum Redaktionsschluss der WZ-Ausgabe Neuss allerdings noch sehr um seinen Wiedereinzug ins Parlament zittern. » Siehe Seite Neuss

Mit Spannung wurde das Ergebnis im Wahlkreis 111 (KrefeldII, Neuss, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich, Jüchen) erwartet: FDP-Mann Otto Fricke hatte allen Grund zu strahlen, Ansgar Heveling (CDU) ist würdiger Erbe Willy Wimmers. SPD-Mann Bernd Scheelen (mit Frau Monika) musste bis zum Redaktionsschluss der WZ-Ausgabe Neuss allerdings noch sehr um seinen Wiedereinzug ins Parlament zittern. » Siehe Seite Neuss

Meerbusch. "Super!" Der Bürgermeister liebt es knapp und knackig. Dass das Wahlergebnis in Berlin sehr früh sehr klar ist, kommt dem CDU-Politiker Dieter Spindler da entgegen.

Klar ist für die Statistik-Truppe aus dem Service Zentrale Dienste, die die Ergebnispräsentation im Verwaltungsgebäude am Franz-Schütz-Platz organisiert hat: Sie hat sich schwer verschätzt, indem sie die SPD in ihrem internen Tipp bei etwa 30 Prozent sahen.

Ebenso froh wie Spindler äußert sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Damblon. Ihn wundere nicht, dass die Menschen in Zeiten der Krise die Hoffnungen auf eine bürgerliche Mehrheit setzten.

Während der ausscheidende SPD-Ratsherr Holger Losse das Desaster seiner Sozialdemokraten auf Bundesebene nur achselzuckend zur Kenntnis nimmt ("Ich habe mit einem Ergebnis um 23 Prozent gerechnet"), fragt sich sein Genosse Dirk Banse, ob man sich mit einer solchen Prozentzahl überhaupt noch Volkspartei nennen könne. "Wie wenig Volk muss da sein, um sich Volkspartei zu nennen?"

Noch euphorischer als Spindler ist der FDP-Parteivorsitzende Jörg Schleifer. Was Jürgen Peters (Grüne) nahezu sprachlos macht, ist für ihn natürlich ein "großartiges" Ergebnis: "Das Modell würde ich mir auch für Meerbusch wünschen. Aber die Meerbuscher Uhren ticken ja nicht unbedingt so wie die im Bund."

CDU - Heveling: 47,56% (-7,12) SPD - Scheelen: 22,55% (-8,53) FDP - Fricke: 15,37% (+9,4) Grüne - Markert: 8,62% (+3,48) Linke - Büddemann: 4,20% (+1,73)

CDU : 38,52% (2005:42,48%) SPD : 19,32% (27,38%) FDP : 24,49% (17,69%) Grüne : 9,10% (7,34%) Linke : 4,87% (3,09%) Wahlbeteiligung: 79,32% (2005: 84,44%)

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ilse Niederdellmann kam im stärkenden Familienverbund an den Schütz-Platz. Traurig sei sie, dass die Genossen in Berlin so viel verloren hätten. Das Gleiche gilt auch für die ehemalige Meerbuscher SPD-Hochburg, die Böhlersiedlung. Nahezu zehn Prozent der Stimmen haben die Sozialdemokraten hier gegenüber der letzten Bundestagswahl eingebüßt, verteidigen mit 30,29 Prozent nur noch ganz knapp die Mehrheit (DU: 29,22%).

Koalitionsverhandlungen in Meerbusch in dritter Runde

Noch ist nicht klar, wie die kommunalpolitische Mehrheit in Meerbusch aussehen wird. CDU und FDP (Mittwoch) sowie CDU und Grüne (Donnerstag) setzen sich an einen Tisch, am 7.Oktober dann werden auch Ampel und UWG wieder konferieren. Dies zeige schon, so Niederdellmann, "dass Substanz in den Verhandlungen ist"

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