Klein, aber fein: Stadt bereitet zweites Grundstück an der Therapieklinik für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte auf.

wza_1500x1125_564271.jpeg
630 Obstbäume wachsen und gedeihen auf dem ersten Meerbuscher Bürgerwäldchen.

630 Obstbäume wachsen und gedeihen auf dem ersten Meerbuscher Bürgerwäldchen.

Stadtpressestelle

630 Obstbäume wachsen und gedeihen auf dem ersten Meerbuscher Bürgerwäldchen.

Meerbusch. Knapp elf Jahre waren nötig, um das erste "Meerbuscher Bürgerwäldchen" am Alten Wasserwerk in Lank mit 630 Obstbäumen "zuzupflanzen".

Schulklassen, Brautpaare, Eltern, Großeltern, Geburtstagskinder oder Jubilare - sie alle spendeten ihren ganz persönlichen Obstbaum, um ein besonderes Ereignis zu würdigen oder einfach nur, um etwas für den Schutz der Natur zu tun.

Für die Stadt Grund genug, nun ein zweites Grundstück für Baumspenden aufzubereiten und in Zusammenarbeit mit dem Umweltförderverein Meerbusch das "Meerbuscher Bürgerwäldchen 2" in Angriff zu nehmen. Diesmal verfahren die Initiatoren nach der Devise "klein aber fein".

Nur 30 Bäume sind in dem versteckten Areal an der Strümper Straße zwischen der Osterather St.Mauritius-Therapieklinik und der A57 am Westrand von Strümp vorgesehen. "Es ist nicht einfach, im Stadtgebiet noch so große Freiflächen für einen Wald auszuweisen wie in Lank", erklärt Stadtsprecher Michael Gorgs. "Deshalb wird jetzt kleinteiliger geplant."

Bäume des Jahres ersetzen Lieblinge der Vergangenheit

Dennoch ist die Stadt guten Mutes, dass sich auch für das neue Projekt schnell genügend Baumspender finden werden. Statt Apfel-, Kirsch- oder Walnussbaum werden diesmal Stieleichen (Baum des Jahres 1989), Hainbuchen (Baum des Jahres 1996) und Eschen (Baum des Jahres 2001) gepflanzt.

Alle drei Arten fühlen sich am Niederrhein mit seinen nährstoffreichen Böden besonders wohl und passen gut ins Landschaftsbild. Zudem bringen die Bäume erheblichen ökologischen Nutzen: Die Esche zum Beispiel bietet mit ihren zahlreichen Blüten Honigbienen Nahrung im Überfluss, über 40 weitere Insektenarten finden in den Eschenkronen ihre Lebensgrundlagen.

Das Gemeinschaftswerk Natur und Umwelt des Kreises Neuss (NUN) unterstützt auch das zweite Meerbuscher Bürgerwäldchen. So können die Bäume wieder zum günstigen Preis von 52 Euro angeboten werden. Weil der Umwelt-Förderverein Meerbusch als Träger der Aktion als gemeinnützig anerkannt ist, ist jede Baumspende von der Steuer abzugsfähig.

Erster Pflanztermin am neuen Ort ist Samstag, 7. November, 11 Uhr. Wie immer wird Bürgermeister Spindler mit den Spendern ein Gläschen Sekt trinken. Bäume können bis zum 16.Oktober bestellt werden. Wie auch im Bürgerwäldchen in Lank wird jeder Baum von städtischen Gärtnern fachmännisch ins Erdreich gesetzt und gepflegt. Wer einen Baum spenden möchte, kann das unter 202150 / 916 191 tun oder eine Mail an monika.schouren@meerbusch.de senden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer