Bürgermeister Spindler sieht keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Meerbusch. Mit dem Ausblick auf eine wirtschaftlich schwierige Zeit setzt sich Bürgermeister Dieter Spindler in seinem Grußwort zum neuen Jahr auseinander. "Wir haben die Verpflichtung, im Rahmen unseres eigenen, beeinflussbaren Verantwortungsbereichs unser Möglichstes zu tun, damit es vorwärts geht", appelliert Spindler. "Jetzt ängstlich den Kopf in den Sand zu stecken und bange auszuharren, bis die Misere vorüber ist, wäre sicherlich ein ganz falsches Signal."

Dazu bestehe auch kein Anlass: Politik und Verwaltung der Stadt hätten im vergangenen Jahr viel Gutes angestoßen. Diese Pläne sollten in diesem Jahr realisiert werden. "Das Medienzentrum in Büderich und das neue Bürgerhaus in Lank mit Stadtteilbücherei werden Lebensqualität, Service- und Bildungsangebot in den Stadtteilen deutlich verbessern."

Auch in den Sport werde man weiter investieren und Anlagen konsequent ausbauen. "Fast 15 000 Meerbuscher treiben in den 44 heimischen Vereinen mit 78 verschiedenen Abteilungen Sport, halten sich fit und gesund. Das verdient Unterstützung", sagt Spindler.

Meerbusch hat die jungen Familien im Blick

Das Schlagwort der familienfreundlichen Stadt dürfte angesichts der immer älter werdenden Menschen in keinem städtischen Konzept fehlen. Und so verweist der Bürgermeister auf den Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige, Beratung und Betreuung von Familien mit Neugeborenen und das Ganztagsschulangebot: Familien mit Kindern seien Meerbuschs Zukunft - gerade mit Blick auf eine Bevölkerungsentwicklung, die den Altersdurchschnitt auch hier stetig steigen lasse. "Die Weichen für eine Trendwende sind gestellt", glaubt Spindler.

Dass in allen Lebensbereichen immer wieder ehrenamtliches Engagement gefragt ist, weiß auch der Erste Bürger - und würdigt den Einsatz der zahlreichen Helfer im sozialen Bereich, in Kultur, Schule oder Sport. "Auch das ist eine unserer Stärken, denn die Solidarität unser Bürger ist ein Grundpfeiler eines gedeihlichen Miteinanders." Die Stadt werde diese Arbeit nach Kräften unterstützen und wolle ihre Wertschätzung in der Öffentlichkeit fördern.

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