Ein Hund kostet 96 Euro im Jahr, Kampfhund 600 Euro.

Meerbusch belegt im Vergleich zu anderen Städten in Sachen Hundesteuer einen Mittelfeldplatz. Das geht aus einer aktuellen Übersicht des Bundes der Steuerzahler NRW hervor. In Meerbusch müssen Hundebesitzer für ihren Vierbeiner pro Jahr 96 Euro an Steuern bezahlen. Die Steuer war zuletzt vor vier Jahren erhöht worden.

Bei einem Verhaltensnachweis werden Kampfhunde billiger

NRW-weit am höchsten ist die Hundesteuer mit 180 Euro pro Jahr in Hagen. In Wuppertal müssen Hundehalter für ein Tier 160 Euro an Steuern zahlen. Der Steuerzahlerbund hatte die Hundesteuer in den 126 größten Städten in NRW verglichen. Am günstigsten ist es danach für Hundebesitzer in der Stadt Verl. Dort werden laut Steuerzahlerbund 24,60 Euro für einen Hund fällig.

In Meerbusch ist es teurer. Bei zwei Hunden werden dem Steuerzahlerbund zufolge 125 Euro je Tier im Jahr an Steuern fällig, bei drei Hunden sind es sogar 150 Euro je Tier pro Jahr.

Diejenigen, die sich in Meerbusch einen Kampfhund halten, müssen im Jahr 600 Euro an Steuern zahlen, bei zwei Kampfhunden sind es je Tier 900 Euro. Damit liegt Meerbusch auch in diesem Bereich im Mittelfeld. Allerdings erhalten Kampfhundehalter in Meerbusch – wie in einigen anderen Städten auch – eine Ermäßigung auf die Hundesteuer, wenn sie einen Verhaltensnachweis für das Tier vorlegen können.

Am höchsten ist die Kampfhundesteuer in Monheim am Rhein mit 1320 Euro bei einem Tier. In anderen Städten ist dagegen das Halten von Kampfhunden steuerlich weit günstiger. So müssen in Dormagen für einen Kampfhund 96 Euro gezahlt werden. Die Stadt macht keine Unterschiede zwischen den Rassen, ein Kampfhund ist steuerlich genauso teuer wie ein Pudel.

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