Seit 2002 werden in Meerbusch Busbegleiter ausgebildet. 41 Neulingeerhielten jetzt ihre Urkunde.

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Dezernentin Angelika Mielke-Westerlage (r.) freut sich über den Einsatz der Busbegleiter.

Dezernentin Angelika Mielke-Westerlage (r.) freut sich über den Einsatz der Busbegleiter.

Rheinbahn

Dezernentin Angelika Mielke-Westerlage (r.) freut sich über den Einsatz der Busbegleiter.

Meerbusch. Meerbusch kümmert sich vorbildlich um die verkehrspädagogische Ausbildung seiner Schüler. So jedenfalls urteilt die Rheinbahn. Weniger Unfälle mit Kindern im ÖPNV, weniger Schäden durch Vandalismus, motivierte Jugendliche mit Sozialkompetenz.

Dafür arbeiten seit zehn Jahren Kooperationspartner im Projekt "Busbegleiter" zusammen. In dieser Woche treten 41 Schüler aus den 8. Jahrgangsstufen aller weiterführenden Meerbuscher Schulen ihre Ehrenämter an.

Die Busbegleiter sind zu zweit an Bord der Busse, beobachten, was im Fahrzeug passiert, und helfen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Sie sind auf Notfälle und Unfallsituationen vorbereitet. Ziel des Projektes ist es, die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen, indem die Schüler Streitigkeiten untereinander schlichten und eine friedliche Atmosphäre im Bus schaffen. Die Busbegleiter haben dabei eine zentrale Rolle: Sie sind Ansprechpartner für ihre Mitschüler und Kontaktpersonen zum Fahrer zugleich.

2002 wurden die ersten Jugendlichen in Meerbusch ausgebildet. Seither absolvierten 316 Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule, des Mataré-Gymnasiums, des Meerbusch-Gymnasiums, der Hauptschule Osterath und der Realschule Osterath die Ausbildung; ständig sind rund 100 Busbegleiter in den Fahrzeugen der Rheinbahn im Einsatz.

Einzigartig ist die Flächendeckung und die Kontinuität der Verkehrsprävention: Meerbusch ist die einzige Stadt im Netz der Rheinbahn, die Mädchen und Jungen aller weiterführenden Schulen die Möglichkeit bietet, regelmäßig verkehrspädagogische Projekte zu absolvieren.

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