60 000 Euro will die Stadt in Whiteboards investieren. Die wirken wie ein großer Bildschirm.

Whiteboard statt Tafel: Es kann die Bilder für spätere Unterrichtsstunden speichern.
Whiteboard statt Tafel: Es kann die Bilder für spätere Unterrichtsstunden speichern.

Whiteboard statt Tafel: Es kann die Bilder für spätere Unterrichtsstunden speichern.

dpa

Whiteboard statt Tafel: Es kann die Bilder für spätere Unterrichtsstunden speichern.

Meerbusch. Sie entsprechen modernstem technischen Standard und sollen zehn Jahre funktionstüchtig bleiben. Meerbusch- und Mataré-Gymnasium, Haupt- und Realschule sowie die Raphaelschule sollen 2010 so genannte Whiteboards erhalten.

Die digitalen Schultafeln können Fotos, Tabellen und Landkarten zeigen, gleichzeitig kann man mit dem Finger auf die Tafeln schreiben. Der Clou: Das Tafelbild ist digital speicherbar und kann in späteren Unterrichtsstunden wieder aufgerufen oder als Datei per Internet verschickt werden.

Im Rahmen einer Pilotphase sollen an den Gymnasien und in der Gesamtschule jeweils drei, in der Realschule zwei und in Raphael- und Hauptschule jeweils eines der modernen Systeme zum Einsatz kommen. Im Haushaltsentwurf sind 60 000 Euro für dieses Projekt vorgesehen.

Ein Whiteboard kostet inklusive Montage etwa 4600 Euro. Zum Vergleich: Eine herkömmliche Schultafel kostet inklusive Montage etwa 700 Euro.

"Das System ist marktreif und wird bereits mit großem Erfolg eingesetzt", betont Schulfachbereichsleiter Detlef Krügel im Schulausschuss. Es gebe zwei Marktführer, deren Systeme gleichermaßen für den Einsatz geeignet seien.

Hans-Werner Schoenauer (SPD), selbst stellvertretender Schulleiter an einer Krefelder Schule, arbeitet bereits mit einem Whiteboard. Er warnt vor halbherzigen Entscheidungen: "Es ist durchaus sinnvoll, dass die herkömmlichen Tafeln nach und nach durch dieses neue Medium ersetzt werden."

Jörg Winterwerb, Direktor des Büdericher Mataré-Gymnasiums, gibt zu bedenken, dass alle Lehrer einer Schule mit derselben Software arbeiten müssten, damit das System für alle kompatibel sei. Zugleich räumt er ein, dass seine Schule sich bereits auf einen Anbieter festgelegt habe.

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