Ab Montag wird die Sanierung fortgesetzt. Einige weitere Bauprojekte werden angepackt.

Planung
Ab Montag bestimmen wieder Baustellen das Bild in Büderich.

Ab Montag bestimmen wieder Baustellen das Bild in Büderich.

Ingel

Ab Montag bestimmen wieder Baustellen das Bild in Büderich.

Meerbusch. Die drei Prestige-Bauprojekte hat die Stadt im alten Jahr noch rechtzeitig abgeschlossen. Nach der Eröffnung des Bauhofes in Strümp und der Mediothek in Büderich gelang es trotz zwischenzeitlichen Bauverzögerungen auch, das Bürgerhaus in Lank im Dezember noch offiziell einzuweihen. Die Stadtplaner im Technischen Dezernat haben jetzt wieder etwas mehr den Kopf frei für andere, zum Teil lange Zeit liegengebliebene Projekte. Obwohl: Auch 2011 gilt es, einige große Planungen voranzutreiben. Wobei die Stadt bei den beiden größten Brocken – dem letzten Bauabschnitt der Sanierung der Büdericher Ortsdurchfahrt sowie der Deichsanierung zwischen Langst-Kierst und Uerdingen, nicht direkt beteiligt ist.

Teilstück zwischen Dorfstraße und Friedenstraße einspurig

Eine fast schon himmlische Ruhe herrschte über Weihnachten und Neujahr auf der Düsseldorfer und der Moerser Straße in Büderich. Damit ist es ab Montag vorbei, wenn der letzte von sechs Bauabschnitten der Straßensanierung erfolgt. Der Landesbetrieb Straßen NRW wird sich dann das Teilstück zwischen Dorf- und Friedenstraße vornehmen. Der Verkehr kann bis zum 12. Juni Richtung Haus Meer wieder nur einspurig fließen und wird Richtung Neuss umgeleitet. Dann ist in Stoßzeiten mit Behinderungen zu rechnen. Die zweite Großbaustelle liegt direkt am Rhein. Das Mammutprojekt Deichsanierung geht ins zweite Jahr. Zwischen Langst-Kierst und Uerdingen wird – so die Planung – zwischen 1. April und 31. Oktober 2011 der alte Deich komplett abgetragen und erneuert, nachdem der erste Bauabschnitt Ende vergangenen Jahres beendet werden konnte: Pünktlich am 31. Oktober 2010 wurde die letzte Deichlücke geschlossen.

Sportplatz Strümp und Ostara: Noch gibt es Fragezeichen

Bei zwei weiteren Großprojekten ist fraglich, ob in diesem Jahr tatsächlich die Bagger anrollen werden. Es geht um den Ausbau des Sportplatzes in Strümp und die Realisierung der Bebauung auf dem ehemaligen Ostara-Gelände. Zwar hat die Politik noch in einer Sondersitzung im Dezember die abgespeckte Planung für die Sportplatzerweiterung in Strümp abgesegnet, doch die Anwohner drohen, zu klagen. Nicht nur die SPD bezweifelt, dass es da rechtzeitig mit dem Planungsrecht klappt und die gesamte Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro im aktuellen Etat überhaupt gebraucht wird. Nicht auszuschließen, dass die Sportler des SSV Strümp noch ein wenig ausharren müssen. Nach langen Diskussionen wurde die Entwicklung des ehemaligen Ostara-Geländes im Oktober auf den Weg gebracht – inklusive des Zankapfels Frischemarkt. Doch die politische Weichenstellung bedeutet nicht automatisch, dass jetzt der Startschuss fallen kann. Noch fehlen zwei Grundstücke, zudem muss die Planung noch mit Investor Carat im Detail abgestimmt werden.

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