Die Brücke am Latumer See ist wegen Fäulnis nicht mehr verkehrssicher.

Absperrgitter, Flatterband und ein Schild weisen auf die Sperrung hin.
Absperrgitter, Flatterband und ein Schild weisen auf die Sperrung hin.

Absperrgitter, Flatterband und ein Schild weisen auf die Sperrung hin.

Ingel

Absperrgitter, Flatterband und ein Schild weisen auf die Sperrung hin.

Lank. Spaziergängern, die gerne eine Runde um den Latumer See drehen, wird es in den vergangenen Wochen nicht entgangen sein: Die alte Holzbrücke in der Nähe des Eingangsbereichs am Lanker Kreisverkehr ist seitens der Stadtverwaltung gesperrt worden und darf wegen erhöhter Unfallgefahr nicht mehr genutzt werden. Ein Umweg ist unumgänglich.

Das ist auch dem Fraktionsvorsitzenden der UWG, Christian Staudinger-Napp, aufgefallen. Er hat sich angesichts des Zustands der Brücke gefragt, ob diese überhaupt noch einmal instandsetzungsfähig sei. Vor diesem Hintergrund wollte er in einem Brief an das Technische Dezernat ebenfalls wissen, in welchen Zeitabständen und nach welchen Kriterien Fußgängerbrücken in Meerbusch überprüft würden.

Die Antwort von Grünflächenamtsleiter Michael Betsch kam prompt: „Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt mitteilen, dass die Brücke aufgrund von Fäulnis im Holz nicht mehr verkehrssicher ist und aus diesem Grund kurzfristig und bis auf weiteres gesperrt werden musste.“ Die Verwaltung habe die Brücke nach den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien durch einen externen Gutachter untersuchen lassen. Dieses Gutachten werde zurzeit durch die Verwaltung ausgewertet. Über das Ergebnis sowie das weitere Vorgehen werde die Verwaltung im nächsten Bau- und Umweltausschuss am 9. April berichten.

Grundsätzlich, so Betsch weiter, müssten Holzbrücken wie die am Latumer See seit 2013 jährlich überprüft werden. Dem sei die Verwaltung jetzt nachgekommen.

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