Sogar einen Weltmeistertitel holte Felix Kersten (26) schon.

Sogar einen Weltmeistertitel holte Felix Kersten (26) schon.
Felix Kersten in seinem Element: dem Snowkiten.

Felix Kersten in seinem Element: dem Snowkiten.

Die Sportler stehen auf Skiern oder dem Snowboard und lassen sich durch den Wind ziehen. Dabei erreichen sie hohe Geschwindigkeiten.

Red, Bild 1 von 2

Felix Kersten in seinem Element: dem Snowkiten.

Im Schnee ist Felix Kersten in seinem Element: Der 26-jährige Lanker ist seit sieben Jahren begeisterter Snowkiter. „Ich mag hohe Geschwindigkeiten“, sagt der Sportler. „Skifahren wurde mir zu langweilig und per Zufall bin ich auf das Snowkiten gekommen. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit.“ Beim Snowkiten lässt sich Felix Kersten auf Skiern oder auf dem Snowboard über den Schnee ziehen. Für die internationalen Wettkämpfe im Snowkiten reist der Meerbuscher rund um die Welt: In den vergangenen Jahren konnte er sich einige Podiumsplätze sichern, im letzten Jahr in Estland sogar den Weltmeistertitel in der Kategorie Geschwindigkeit.

„Skifahren wurde mir zu langweilig und per Zufall bin ich auf das Snowkiten gekommen. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit.“

Felix Kersten, Sportler

In der diesjährigen Europameisterschaft am Reschensee in Südtirol hat der Sportler in der Disziplin „Long distance race“, also einem Rennen über rund 60 Kilometer, die Goldmedaille geholt. In der Kategorie „Course Race“ wurde er nach acht kurzen Rennen Vizeeuropameister. In wenigen Tagen geht es für den 26-Jährigen weiter zur Weltmeisterschaft nach Russland. Im März stehen dann eine Meisterschaft in Italien und das weltgrößte Rennen in Norwegen auf dem Hardangervidda an – es gilt als das härteste Rennen, bei dem die Kiter eine Strecke von 120 Kilometern fahren müssen. „Das erfordert Orientierung im Gelände und eine gute Kondition“, sagt Felix Kersten. „Wir sind zwischen drei und vier Stunden unterwegs bei bis zu 60 km/h.“ In der Kategorie Ski konnte Felix Kersten dieses Rennen vor zwei Jahren bereits gewinnen, 2014 und 2016 wurde er jeweils Dritter.

Seit kurzem arbeitet Felix Kersten mit dem Team Snowstorm zusammen. Das Team stellt ein Netzwerk von mehr als 20 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien dar, das Athleten und Freizeitsportler in technischen Fragen unterstützt. Mit Felix wollen sie sich auf das Skidesign und auf die Verringerung von Reibung zwischen Ski und Schnee konzentrieren, damit er im nächsten Jahr noch schneller unterwegs ist. Red

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