Handball: Treudeutsch Lank will nach dem Aufstieg auch in der Oberliga bestehen. Trainer Dieter Bister traut das dem Team zu.

wza_1500x1071_734475.jpeg
Auch in der anstehenden Oberliga-Saison wollen die Lankerinnen Grund haben, zu feiern.

Auch in der anstehenden Oberliga-Saison wollen die Lankerinnen Grund haben, zu feiern.

Ingel

Auch in der anstehenden Oberliga-Saison wollen die Lankerinnen Grund haben, zu feiern.

Lank. Groß war die Euphorie bei den Handballerinnen von Treudeutsch Lank im April, als der Aufstieg in die Oberliga feststand. Auch Trainer Dieter Bister genoss den Erfolg sichtbar. Doch jetzt gilt es, die Mannschaft für die vierthöchste Liga in Deutschland einzustellen, damit das Abenteuer Oberliga nicht zu einem kurzen Gastspiel wird.

"Die Vorbereitung war hart, die Ergebnisse in den Testspielen stimmen mich aber optimistisch. Die Mädchen hätten platt sein müssen, sind aber trotzdem noch gelaufen wie die Hasen", erzählt der Coach amüsiert. Gegen Drittligist Etus Wedau gelang ein 25:25-Remis, Begegnungen gegen Landesligisten wurden jeweils klar gewonnen. "Es fehlt noch der Feinschliff, aber dafür haben wir ja noch zwei Wochen Zeit", sagt Bister.

Vier Neuzugänge sollen bei Lank mithelfen, die Klasse zu halten. Vom Neusser HV kommt Alexandra Pallinger, aus Hannover (berufsbedingt) Asja Lippert. Beide sind für die Stammformation vorgesehen, während Raphaela Krücken (HG Kaarst-Büttgen) eher eine Ergänzungsspielerin ist. Für Karin Nusch (hört auf) soll künftig Denise Giesler (Bayer Leverkusen) zwischen den Pfosten stehen. Andrea Wroblewski kehrt dem Handball ebenfalls den Rücken. Ein (studienbedingtes) Fragezeichen steht noch hinter Tanja Gabel. Die 17-jährige Elli Grube könnte noch den Sprung von der Jugend in die erste Mannschaft schaffen.

"Wir hatten einige angeschlagene Spielerinnen wie Mira Spennes, aber ich hoffe, dass bis zum Saisonstart alle fit sind", sagt Bister. Der Handball-Kenner erwartet in dieser Spielzeit eine enorm starke Oberliga. Gleich der erste Gegner VfL Rheinhausen, der am 11. September in der Forstenberg-Halle gastiert, habe es in sich. Dennoch ist Bister überzeugt, dass die Lankerinnen nicht nur den Klassenerhalt schaffen können, sondern auch gut genug für einen Mittelfeldplatz sind. "Wir dürfen nur nicht den Start verschlafen."

Dem Übungsleiter fehlt noch ein wenig die Abstimmung in der Rückraum-Formation, zudem lässt er im Training mehrere Abwehr-Varianten durchspielen. "In der Oberliga wird mehr aus dem Rückraum geworfen, da müssen wir auch eine 5:1-Abwehr beherrschen, um den Gegner früh stören zu können."

Der letzte große Test folgt am Samstag, wenn um 17 Uhr Zweitligist Kamp-Lintfort in die Forstenberg-Halle kommt. Bister: "Das ist auch eine Art Dankeschön an unsere stets treuen Fans."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer