Felix Gephart findet über New York den Weg nach Lank.

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Zeichnungen und Grafiken zeigt Felix Gephart in Lank.

Zeichnungen und Grafiken zeigt Felix Gephart in Lank.

Zeichnungen und Grafiken zeigt Felix Gephart in Lank.

Lank. Bochum - New York - Berlin. Geboren im mittleren Ruhrgebiet, führte ihn die Ausbildung in den "Big Apple", die Liebe zurück nach Deutschland: Elite-Stipendiat Felix Gephart brachte es an der amerikanischen "School of Visual Arts" erst kürzlich zum Master und zeigt jetzt im Bistro und im Saal des Wasserturms eine Auswahl seiner Studienarbeiten.

Unter 20 Mitstudenten und mit acht Professoren habe man natürlich viel lernen können, erklärt der 33-jährige Zeichner. Es gab Gruppen- und Einzelkritik von New York’s bekanntesten Illustratoren: "Eine leistungsorientierte und positive Umgebung."

Die weißen Wände im Gebäude an der Rheinstraße10 in Lank unterstützen die Wirkung seiner 44 dynamischen Gouachen oder der Marker: Zeichnungen, inspiriert von Textstellen des in New York spielenden Romans "High life, low life", matt und doch strahlend sowie getuschte Illustrationen, hauptsächlich zu George Orwells Novelle 1984, zeigen nur einen Bruchteil von Gepharts Potenzial.

Er, der seine gesamte Umgebung als Vorlage zu "missbrauchen" pflegt, führt zum Auftakt persönlich durch seine raffinierte und subtile grafische Welt, "um Zusammenhänge zu erklären, Verwirrung durch Unterschiedlichkeit vorzubeugen".

Ob Panzer, Hinrichtung oder Balletttänzerin - ein deutsches Talent ist gefunden und beherrscht die Technik der Altmeister sowie Graffiti, Rapidograf und Aquarellpinsel. Gephart gibt Schwarz als Lieblingsfarbe zugunsten des Gesamtfarbenspiels auf, um "mitzumischen".

Bistro am Turm, Lank, Rheinstraße10, Grafik und Zeichnungen von Felix Gephart: "Fern von Utopia"; täglich außer sonntags ab 18 Uhr, bis 24. Juni

Größtmögliche bildnerische Qualität, eigenwillig und innovativ, eine exakte Gegenständlichkeit dank der vorbereitenden Beobachtung durch die Kamera - das Endprodukt beschäftige Geist und Auge, formuliert Kulturdezernentin Angelika Mielke-Westerlage bei der Eröffnung angesichts von "NY Pulse" oder "Central Park".

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