Naturerlebnis: Kindergarten Schulstraße baut Nistkästen.

Gabriele Schmidt (r.), Leiterin des Kindergartens an der Schulstraße, und Gitta Roeth (l., Naturschutzbund) hängen mit Lule, Moritz, Justus und Madeleine (v.l.) die Nistkästen auf.
Gabriele Schmidt (r.), Leiterin des Kindergartens an der Schulstraße, und Gitta Roeth (l., Naturschutzbund) hängen mit Lule, Moritz, Justus und Madeleine (v.l.) die Nistkästen auf.

Gabriele Schmidt (r.), Leiterin des Kindergartens an der Schulstraße, und Gitta Roeth (l., Naturschutzbund) hängen mit Lule, Moritz, Justus und Madeleine (v.l.) die Nistkästen auf.

Marc Ingel

Gabriele Schmidt (r.), Leiterin des Kindergartens an der Schulstraße, und Gitta Roeth (l., Naturschutzbund) hängen mit Lule, Moritz, Justus und Madeleine (v.l.) die Nistkästen auf.

Lank. Noch sind drei Monate Zeit bis Kohlmeise, Star oder Rotkehlchen in Gärten, Parks und Wäldern nach einem geeigneten Plätzchen suchen, um sich auf die Nachwuchserzeugung zu konzentrieren.

Im evangelischen Kindergarten an der Schulstraße in Lank kann man die Brutsaison kaum noch abwarten, sind Kinder und Erzieher doch guter Hoffnung, dass sich direkt vor ihren Augen die Aufzucht des Nachwuchses vollziehen wird.

Aus gutem Grund: Zwei selbst angefertigte Nistkästen hängen seit dieser Woche an Bäumen im Garten. Und ein derart schmuckes Heim dürften zumindest die Höhlenbrüter unter den heimischen Vogelarten kaum verschmähen. Mehrere Wochen haben sich die Vorschulkinder unter Anleitung von Gitta Roeth vom Naturschutzbund (Nabu) damit auseinandergesetzt, wie Vögel brüten und nisten, wovon sie sich ernähren und wie man die bekanntesten Vogelarten an ihren Stimmen erkennen kann.

Höhepunkt des Projekts war schließlich das Zusammensetzen der Nistkästen. Gleich zehn Stück wurden gebaut, acht davon an stolze Eltern verkauft, um die Unkosten zu decken. Jetzt fiebern die 33kleinen Naturforscher der Brutsaison entgegen und hoffen, miterleben zu dürfen wie das Nistmaterial eingetragen wird, wie die Eltern ihre Brut füttern und wie die Jungvögel dann womöglich vor den Kinderaugen ihre ersten Hüpfer wagen.

Förderverein unterstützt den Naturunterricht

Der gemeinsame Nistkasten-Bau mit dem Nabu ist die Fortsetzung eines Naturprojekts, bei dem die Kinder bereits intensiv den heimischen Wald erforscht haben. "Das wollen wir auf jeden Fall fortführen. Unser Förderverein hat schon zugesagt, eventuelle Kosten zu übernehmen", freut sich Gabriele Schmidt.

"Man kann gar nicht früh genug damit anfangen, den Kindern die Natur zu erklären", sagt die Einrichtungsleiterin. Nicht nur die Kinder, auch sie hat in dem Projekt dazugelernt: "Die Nistkästen müssen in zehn Meter Abstand voneinander angebracht werden - sonst flammt zwischen den Vögeln Rivalität auf."

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