Der Anfang ist gemacht: Bürgerhaus soll im Frühjahr 2011 fertig sein.

Bei einer Grundsteinlegung müssen auch Münzen in die zu versenkende Patrone hineingeben werden, wissen (v.l.) Dieter Spindler, Claus Klein, Architektin Elke Becker, Just Gérard, Bernd Schumacher und Karl-Heinz Radmacher.
Bei einer Grundsteinlegung müssen auch Münzen in die zu versenkende Patrone hineingeben werden, wissen (v.l.) Dieter Spindler, Claus Klein, Architektin Elke Becker, Just Gérard, Bernd Schumacher und Karl-Heinz Radmacher.

Bei einer Grundsteinlegung müssen auch Münzen in die zu versenkende Patrone hineingeben werden, wissen (v.l.) Dieter Spindler, Claus Klein, Architektin Elke Becker, Just Gérard, Bernd Schumacher und Karl-Heinz Radmacher.

Ingel

Bei einer Grundsteinlegung müssen auch Münzen in die zu versenkende Patrone hineingeben werden, wissen (v.l.) Dieter Spindler, Claus Klein, Architektin Elke Becker, Just Gérard, Bernd Schumacher und Karl-Heinz Radmacher.

Lank. An seine vorbereitete Rede wollte sich Bürgermeister Dieter Spindler bei der Grundsteinlegung des Bürgerhauses in Lank am Dienstag nur bedingt halten. Man merkte dem Stadtoberhaupt an, dass die Kritik an Standort oder Kosten ihn gewurmt hat, nachdem die Entscheidung für den Neubau am Technischen Dezernat vor zwei Jahren gefallen war.

Dass die Stadt sich mit gleich drei Großprojekten - neben dem Bürgerhaus in Lank soll in Büderich eine Mediothek und in Strümp der neue Bauhof entstehen - finanziell übernehmen würde, unkten Zweifler. "Das ist nicht der Fall. Wir haben das alles aus eigener Kraft geschafft, ohne Kredite aufnehmen zu müssen", gab sich Spindler kämpferisch.

Kundschaft aus Nierst und Langst-Kierst nicht vergessen

Auch für die Wahl des Standortes an der östlichen Ortsgrenze von Lank gebe es genug gute Gründe. Das Bürgerbüro sei nun zwar nicht mehr im Ortskern untergebracht wie bisher, "es liegt aber günstig, wenn es gilt, Behördengänge im Technischen Dezernat zu erledigen", so Spindler. Der Weg der Kundschaft aus Langst-Kierst oder Nierst werde zudem kürzer. "Die Wittenberger Straße ist darüber hinaus für die Lanker eine vertraute Adresse. Die stets stark frequentierte Forstenberg-Halle gleich gegenüber zeigt das sieben Tage die Woche. Wir lassen uns diese Entscheidung deshalb nicht kaputtreden."

Fakt ist: Die Zeit der diversen Provisorien ist nun bald vorbei. Die Politiker müssen in Lank nicht mehr in Schulräumen tagen, sie bekommen einen flexibel nutzbaren Seminarraum für die technisch orientierten Sitzungen. Die Volkshochschule kann mit Bewegungsraum oder Lehrküche neue Kunden-Potentiale erschließen. Auch Musikschule, Awo oder DRK erhalten adäquate Räume.

Bands können ungestört und lautstark proben

Am meisten dürften aber wohl die Mitarbeiter der Bücherei aufatmen, die es in der Pastor-Jacobs-Grundschule in uralten Räumen schwer hatten, Leselust zu vermitteln. "Schluss damit!", rief Spindler den Lankern am Dienstag zu und vergaß auch die vielen Musiker und Bands nicht, "die hier jetzt ungestört und lautstark proben können". Egal ob Behördengang, Bildung oder Hobby - Lank habe jetzt ein Haus, das alles unter einem Dach vereint.

Der nächste Grundstein liegt übrigens schon parat. Am kommenden Donnerstag wird die Zeremonie an der Bücherei-Baustelle in Büderich wiederholt.

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