Die Delegierten wählten sie mit großer Mehrheit.

SPD-Kreischef Daniel Rinkert gratulierte Nicole Niederdellmann-Siemes zu ihrer Nominierung.
SPD-Kreischef Daniel Rinkert gratulierte Nicole Niederdellmann-Siemes zu ihrer Nominierung.

SPD-Kreischef Daniel Rinkert gratulierte Nicole Niederdellmann-Siemes zu ihrer Nominierung.

Ulli Dackweiler

SPD-Kreischef Daniel Rinkert gratulierte Nicole Niederdellmann-Siemes zu ihrer Nominierung.

Es ist bereits ihr dritter Anlauf: Bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 wird Nicole Niederdellmann-Siemes erneut im Wahlkreis Neuss III (Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen) für die SPD antreten. Das hat die Wahlkreisdelegiertenkonferenz der Sozialdemokraten gestern mit großer Mehrheit entschieden. Es gab keine Gegenkandidaten. 36 der insgesamt 38 Stimmberechtigen votierten für die 47 Jahre alte Diplom-Sozialwissenschaftlerin – bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung. Für Niederdellmann-Siemes bedeutet das ein starkes Ergebnis von 97,3 Prozent.

Das Wahl-Ziel hatte SPD-Kreischef Daniel Rinkert in seiner Begrüßungsrede vorher klar festgezurrt: „Wir wollen 2017 mit drei Sozialdemokraten aus dem Kreis im Landtag vertreten sein“, sagte er. „Mit Nicole Niederdellmann-Siemes, Rainer Thiel im Wahlkreis Dormagen, Grevenbroich, Rommerskirchen und Arno Jansen in Neuss.“ Von Niederdellmann-Siemes erwarten die Genossen, dass sie CDU-Kandidat Lutz Lienenkämper aus dem Landtag verdrängt.

Die Angesprochene gab sich diesbezüglich zuversichtlich. „Bei den letzten beiden Landtagswahlkämpfen haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt, auch wenn es nicht gelungen ist, direkt in den Landtag einzuziehen“, betonte die Meerbuscher Fraktionsvorsitzende. „Mehr als 26 000 Menschen haben mir und der SPD ihr Vertrauen geschenkt. Und den Abstand zu Lutz Lienenkämper konnten wir bei der letzten Wahl deutlich verkürzen – von 25 auf zehn Prozent.“ Inhaltlich will die SPD-Kandidatin unter anderem auf klassisch-sozialdemokratische Themen setzen: die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zum Beispiel. Aber auch auf eine Stärkung der Wirtschaft durch interkommunale Zusammenarbeit. juha

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