Kulturdezernat präsentiert im Bistro am Turm Arbeiten von Norbert A. Ciernioch.

wza_1500x1000_584424.jpeg
Norbert A. Ciernioch zeigt im Bistro, wie aus Entwürfen Logos werden.

Norbert A. Ciernioch zeigt im Bistro, wie aus Entwürfen Logos werden.

Norbert A. Ciernioch zeigt im Bistro, wie aus Entwürfen Logos werden.

Lank. Projektionen, Fahnen, Raumteiler, Lesezeichen und Pylone - die Werbebranche kennt viele Aufbereitungsmöglichkeiten für Inhalte, die aber nichts sind ohne farbige Untergründe für Logos und Botschaften. Auch die Stadt Meerbusch benötigt neben ihrem Wappen, welches früher davon sprach, was man "im Schilde führte", heute ein einprägsames optisches Signal.

Am Beispiel der neuen Meerbuscher Logos von Musikschule und Bibliothek zeigt Norbert A. Ciernioch als grafischer Urheber den Weg vom Scribble, der ersten gezeichneten Idee, bis zum bedruckten Endprodukt in unendlich vielen Varianten.

In seiner Kaarster Agentur erarbeitet der Wahl-Niederrheiner aus Norddeutschland mit den Kunden Ideenmodelle. Das Ergebnis sollen dauerhaft perfekte Formen sein. Die Bausteine durchlaufen kreative Stadien, beschreibt der Grafiker, dazu gehört das Finden der richtigen Farben.

Die so genannte "Hausfarbe" ist in Meerbusch Blau, ausgeschmückt wird die Grundstimmung tatsächlich auch mit Tönen aus dem Stadtwappen.

Ciernioch, der seit über 30 Jahren in Willich lebt, erklärte bei der Eröffnung der Schau am Wochenende in der Bistro-Galerie des Forums Wasserturm die Entwicklung des Nachwuchses der Stadt wie Bücherei und Musikschule. "Alle Kinder sind durch das Blau verwandt, aber niemals gleich. Es wird nach Musik und Lesen noch der Nachzügler Sport erwartet", formulierte Detlef H. Krügel, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Meerbusch.

Norbert A. Ciernioch zeigt seine Arbeiten zum Thema "Von der Marke zur Malerei" bis zum 6. Februar im Bistro am Turm und im Forum Wasserturm an der Rheinstraße 10 in Lank.

Die Schau ist montags bis samstags, 18-24 Uhr, im Bistro geöffnet. Die Arbeiten im Forum Wasserturm sind nur parallel zu Veranstaltungen anzuschauen.

Als einen Augenmenschen, also genau richtig platziert am Rhein, beschreibt Krügel Ciernioch, der im Bistro und zusätzlich im dahinter liegenden Saal des Wasserturms auf zehn großen Leinwänden in Ethno-Thematik zeigt, welche Berufung dem Beruf zugrunde liegen kann.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer