Kinderzentren Kunterbunt bedauert Verzögerung bei Kita-Neubau.

im gespräch
Außen und innen ist der Kindergarten Nepomuk noch als Baustelle erkennbar. Bis Ende Februar soll alles fertig sein.

Außen und innen ist der Kindergarten Nepomuk noch als Baustelle erkennbar. Bis Ende Februar soll alles fertig sein.

privat

Außen und innen ist der Kindergarten Nepomuk noch als Baustelle erkennbar. Bis Ende Februar soll alles fertig sein.

Büderich. Mitte bis Ende Februar soll die Kindertagesstätte Nepomuk an der Straße Am Flehkamp in Büderich fertig sein, und zwar „außen und innen“, sagt Stefanie Franz, Sprecherin des Betreibers, der Kinderzentren Kunterbunt. Die Kinderzentren bedauerten die Verzögerung und stünden in Gesprächen mit dem Architekten und der Baufirma. Der Innenausbau und die Anlage des Außenbereichs würden parallel vorangetrieben. „Wir geben das Beste“, sagt Franz.

Nachdem das Unternehmen wegen des Feiertags der Heiligen Drei Könige in Baden-Württemberg am Montag nicht erreichbar gewesen war, erläuterte Franz im Gespräch am Dienstag die Entscheidung der Kinderzentren, warum der Betrieb in Büderich zum Wochenbeginn aufgenommen wurde, obwohl vor Ort noch vieles zu tun ist. „Es war für uns eine Frage der Abwägung. Viele Eltern hätten große Probleme gehabt, wenn wir nicht geöffnet hätten.“ Wichtig sei dem Unternehmen gewesen, verlässlich zu sein für die, die auf das Angebot gebaut hatten.

Zurzeit sind zwei Gruppenräume fertig, die Sanitäranlagen und der Personalbereich. Das reicht aus, weil zurzeit „nur eine Handvoll Kinder“ die Einrichtung jeweils für kurze Zeit besuchen: Am Montag hat die Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Modell begonnen, wonach sich jeweils etwa vier Kinder und ihre Eltern eine Stunde lang mit dem neuen Haus und den Erzieherinnen vertraut machen. „Diese Eingewöhnungsphase kann bis zu zwei Monate dauern“, sagt Franz, und ergänzt: „In den nächsten Wochen werden wir keine Kinder acht Stunden lang im Haus haben.“

22 U3-Kinder sind angemeldet und 48 Ü3-Kinder, alle Plätze vergeben. Bis Mai werden die vier Gruppen langsam gefüllt, dann soll der Betrieb normal laufen. „Für eine fünfte Gruppe suchen wir gerade Personal“, sagt Franz. Aber das habe Zeit.

Franz äußert Verständnis für Eltern, die ihr Kind nicht, wie es eine Mutter formuliert hatte, „auf eine Baustelle“ schicken wollen. Wer deshalb seinen Termin zur Eingewöhnung nicht einhalte, werde nicht aus dem System gestrichen. „Der Vertragsstart verschiebt sich Richtung Februar oder März“, sagt Franz. „Wir versuchen auf jeden Fall, flexibel zu sein. Den Eltern geht der Platz nicht verloren.“

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer