50 neue Eschen und 15 Schwarzpappeln werden im Herbst die rund 60 Jahre alten Bestände ersetzen.

Die abgeholzten Pappeln an den Wanderwegen werden sofort mit schwerem Gerät entfernt.
Die abgeholzten Pappeln an den Wanderwegen werden sofort mit schwerem Gerät entfernt.

Die abgeholzten Pappeln an den Wanderwegen werden sofort mit schwerem Gerät entfernt.

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Die abgeholzten Pappeln an den Wanderwegen werden sofort mit schwerem Gerät entfernt.

Ilverich. In der Ilvericher Altrheinschlinge müssen in diesen Tagen zahlreiche Bäume gefällt werden: Im Rahmen des Erneuerungskonzeptes, das der Bau- und Umweltausschuss für das geschützte Areal beschlossen hat, werden an den beiden Wanderwegen zwischen Brockhofweg und Kreuzwildweg 49 brüchige Pappeln abgesägt, zerlegt und abtransportiert. 50 neue Eschen und 15 Schwarzpappeln werden im Herbst die rund 60 Jahre alten Bestände ersetzen.

Die Pappeln an den Wanderwegen stellten mit brüchigem Geäst oder stellenweise auch mit Fäulnisbildung am Stamm eine Gefahr für Passanten dar, so die Pressestelle der Stadtverwaltung. Welche Bäume nicht mehr zu erhalten sind, hätten Grünflächenfachleute der Stadt im vergangenen Herbst bei Ortsterminen mit Vertretern der Meerbuscher Bürgerinitiative "Pro Baum" und des Naturschutzbundes abgestimmt.

Schon jetzt stehe fest, dass in einigen Jahren im Bereich der Altrheinschlinge weitere 48 so genannte Hybrid-Pappeln ersetzt werden müssen. Die großenteils in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zur schnellen Holzbeschaffung gepflanzten Bäume hätten ihre Altersgrenze von 60 Jahren erreicht und seien brüchig geworden.

Insgesamt sollen im Altrheingebiet im Lauf der nächsten Jahre rund 200 junge Schwarzpappeln neu gesetzt werden. Die robuste Schwarzpappel, die im Gegensatz zu ihren hybriden Verwandten über 80 Jahre alt werden könne, und die Esche gelten als typische und prägende Arten für die niederrheinische Auenlandschaft.

Die Bäume abseits der Wanderwege sollen ihrem "natürlichen Schicksal" überlassen werden, umgestürzte Stämme dienten dann wieder als Lebensraum für Kleinlebewesen.

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