Kirmesarchitekt Gerd van Vreden hat wieder getüftelt. In diesem Jahr sind 35 Schausteller auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz vertreten.

Kirmesarchitekt Gerd van Vreden hat wieder getüftelt. In diesem Jahr sind 35 Schausteller auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz vertreten.
Kirmesarchitekt Gerd van Vreden vor der Attraktion „Hexentanz“ (r.). Auch für die jüngeren Besucher stehen passende Kirmesgeschäfte bereit (o.l.). Das Festzelt der Schützen lockt mit Thekenbereich und Sektbar.

Kirmesarchitekt Gerd van Vreden vor der Attraktion „Hexentanz“ (r.). Auch für die jüngeren Besucher stehen passende Kirmesgeschäfte bereit (o.l.). Das Festzelt der Schützen lockt mit Thekenbereich und Sektbar.

Kirmesarchitekt Gerd van Vreden vor der Attraktion „Hexentanz“ (r.). Auch für die jüngeren Besucher stehen passende Kirmesgeschäfte bereit (o.l.). Das Festzelt der Schützen lockt mit Thekenbereich und Sektbar.

Kirmesarchitekt Gerd van Vreden vor der Attraktion „Hexentanz“ (r.). Auch für die jüngeren Besucher stehen passende Kirmesgeschäfte bereit (o.l.). Das Festzelt der Schützen lockt mit Thekenbereich und Sektbar.

Hans-Jürgen Bauer/juha, Bild 1 von 3

Kirmesarchitekt Gerd van Vreden vor der Attraktion „Hexentanz“ (r.). Auch für die jüngeren Besucher stehen passende Kirmesgeschäfte bereit (o.l.). Das Festzelt der Schützen lockt mit Thekenbereich und Sektbar.

Wahrscheinlich ist es die Mischung; der Mix aus Traditionellem und Neuem, der die kleine Büdericher Kirmes, die heute beginnt und am Mittwoch endet, durchaus ein bisschen kultig macht. Platzwart Gerd van Vreden hat auch diesmal wieder dafür gesorgt, dass das, was auf einen echten Rummel gehört, auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz steht: Der Autoscooter zum Beispiel – der ist unbedingt nötig als Kirmes-Treffpunkt.

Keinesfalls fehlen darf die „Raupe“

Im mittlerweile achten Jahr koordiniert der diesjährige Königsvater und Kassierer der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft die Büdericher Kirmes. Vorher hat die Stadt diese Aufgabe übernommen. Jetzt plant van Vreden, schneidet maßstabsgetreue Pappschablonen aus und bewegt sie so lange auf dem Plan hin und her, bis alle Fahrgeschäfte und Buden Platz haben. 35 Schausteller sind es in diesem Jahr. Die Bewerbungen treffen bereits im Oktober ein, um die Weihnachtszeit herum werden die Verträge geschlossen. „Schwierigkeiten, den Platz voll zu bekommen, hatten wir noch nie“, sagt der Kirmesarchitekt. Neu ist in diesem Jahr die große Los-Bude, die schräg gegenüber vom „Hexentanz“ steht, genauso wie die „Villa Wahnsinn“. Besucher können dort durch Spiegellabyrinthe und wippende Balkone tappen. „Ein Festplatz“, sagt van Vreden, „lebt einfach von der Abwechslung“. Was für den Büdericher auf „seiner“ Kirmes gar keinen Fall fehlen darf, ist die „Raupe“: Jene auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz ist 68 Jahre alt. „Auf diesem Karussell bin ich selber schon als Kind gefahren“, sagt van Vreden. „Die Grundkonstruktion ist von 1949. Natürlich wurden Einzelteile erneuert, aber das Fahrgeschäft an sich ist noch immer dasselbe“ – ein Büdericher Original.

Den „ältesten“ Essensstand auf dem Platz hat ohne Zweifel Frau Simon. Seit Jahrzehnten verkauft sie gebrannte Mandeln, Schoko-Früchte und Zuckerwatte. Gleich nebenan geht es diesmal zum „Wüsten-Derby“. Kult auf der Büdericher Kirmes ist eigentlich das simulierte Pferderennen. „Aus privaten Gründen war es den Schaustellern in diesem Jahr aber nicht möglich, zu kommen“, sagt van Vreden. Stattdessen laufen in diesem Jahr kleine Spielzeug-Kamele um die Wette. „Ist mal was Neues, die Mischung macht’s!“

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