Nach dem Kauf des Areals durch den Geschäftsmann Peter Soliman äußern Künstler, Förderverein und Politiker sogleich Ideen für die künftige Nutzung.

Nach dem Kauf des Areals durch den Geschäftsmann Peter Soliman äußern Künstler, Förderverein und Politiker sogleich Ideen für die künftige Nutzung.
Daniela Glasmacher kann sich ein Restaurant auf dem Areal vorstellen.

Daniela Glasmacher kann sich ein Restaurant auf dem Areal vorstellen.

Nicole von Schack-Lutz hofft auf einen Skulpturenpark.

Jürgen Peters setzt auf einen öffentlichen Park. Archiv

Daniela Glasmacher kann sich ein Restaurant auf dem Areal vorstellen.

Heribert Schween freut sich, dass über die Nutzung gesprochen wird.

Gereon Hecker kann sich ein Museum vorstellen.

Nicole von Schack-Lutz hofft auf einen Skulpturenpark.

Michael Berning will die Geschichte bei der Nutzung miteinbeziehen.

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Daniela Glasmacher kann sich ein Restaurant auf dem Areal vorstellen.

Der Meerbuscher Geschäftsmann Peter Soliman hat wie berichtet Haus Meer gekauft. Die Reaktionen darauf sind mehrheitlich positiv. Politik, Förderverein und Künstler machen sogleich Vorschläge für das Gelände.

Michael Hündgen

(Förderverein Haus Meer)

„Ein kaum glaubhaftes Wunder ist geschehen. Das Wahrzeichen Meerbuschs mit nationaler Bedeutung erwacht aus dem zwanzigjährigen Verfalls-Schlaf. Sollte es wirklich so sein, dass Herr Soliman den Weyhe-Park der Öffentlichkeit zugänglich macht, freut mich das besonders. Hier wäre die Wiederherstellung des originalen Wegenetzes an oberster Stelle zu setzen.“

Gereon Hecker

(Förderverein Haus Meer) „Wir freuen uns insbesondere, dass es ein Meerbuscher Bürger ist, der hier nun Flagge zeigt. Herr Soliman hat bereits sehr ehrenwerte Projekte in Angriff genommen und sehr positive Entwicklungen angestoßen. Es war immer unsere Anliegen, dass die Stadt Meerbusch sich dieses Geländes annimmt, denn es ist ihre Keimzelle, ihr Wahrzeichen, und sie trägt ihren Namen. Ich habe immer gehofft, einen Kunstsammler zu finden, der seine Sammlung in einem Museum zeigt und so Park und Bauten zu einem kulturellen Highlight entwickelt.“

Roger Gerhold

(Künstler) „In zwei Jahren intensiver Arbeit am Projekt „850 Jahre Kloster Meer“ habe ich die ganze Bandbreite von Wegducken bis zu verhaltener Begeisterung erlebt. Ich finde es grandios, dass Peter Soliman die Initiative ergriffen hat und das Areal aus dem Dornröschenschlaf erwecken wird. Das Gelände von Haus Meer verlangt nach Kultur. Bildende Kunst, darstellende Kunst – allen künstlerischen Aktivitäten kann eine Bühne geboten werden. Lassen Sie uns gemeinsam den „Kulturpark Meerbusch“ realisieren.“

Mike Kunze

(Geschichtsverein) „Mit Roland Agne hatte Haus Meer keine Zukunft, daher ist jeder Besitzerwechsel zu begrüßen. Dass Kenner von Ort, Historie und Denkmalschutz vor der Entstehung konkreter Planungen hinzugezogen werden sollen, lässt hoffen, dass sich hier etwas gestalten lässt, was diese Punkte berücksichtigt. Eine öffentliche Nutzung – durchaus auch unter Einbeziehung von einer Kombination aus Gastronomie und musealem Element – wäre demnach zu priorisieren.“

Michael Berning

(Pfarrer) „Mir ist es wichtig, die Geschichte des Klosters in die zukünftige Entwicklung einzubeziehen. Wenn beispielsweise die 850 Jahre Kloster Meer-Ausstellung dort dauerhaft untergebracht würde, wäre das eine kulturelle Nutzung im Sinne des Erbes.“

Nicole von Schack-Lutz

(Künstlerin) „Ich hoffe, dass mit Peter Soliman jemand das Areal gekauft hat, für den auch das identitätsstiftende Element – Hildegundis von Meer und Kloster – für Meerbusch von Bedeutung ist und nicht ausschließlich ökonomische Interessen zählen. Ich wünsche mir, dass das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Als Kunstschaffende rege ich die Einrichtung einer Ausstellungsmöglichkeit oder eines Skulpturenparks an.“

Heribert Schween

(Meerbuscher Kulturkreis) „Ich habe das Vertrauen in Peter Solimans solides Handeln und seine Kooperationsbereitschaft. Erfreulich, dass am Beginn seiner Vorgehensweise kein fertiger Plan vorgestellt, sondern ein Gespräch mit Meinungsträgern geführt wird.“

Michael Schweers

(Unternehmer aus Osterath) „Ich sehe das Engagement von Peter Soliman sehr positiv. Seine bisherigen Investitionen in der Region führt er aus meiner Sicht mit dem Geist eines Unternehmers und Herz für die Region.“

Daniela Glasmacher

(UWG) „Die UWG begreift den Eigentumswechsel als eine große Chance. Es geht am Ende immer um ein wirtschaftlich noch tragbares, aber angemessenes Bebauungskonzept und die Öffnung und Pflege des Parks. Ebenfalls könnte sich die UWG ein Café/Restaurant sowie ein Kulturforum auf dem Gelände vorstellen.“

Jürgen Peters

(Die Grünen) „Es ist zu erwarten und zu begrüßen, dass durch den Eigentümerwechsel der Stillstand um Haus Meer ein Ende haben dürfte. Nun sollte der konstruktive Austausch unbelastet sein. Die Grünen erwarten aber eine Planung, die den Anforderungen an Denkmalschutz und Ökologie entspricht und die öffentliche Nutzung des Parks vorsieht. Dabei ist eine anteilige gewerbliche Nutzung wie auch eine finanzielle Beteiligung der Stadt oder die Übertragung von Aufgaben an den Förderverein Haus Meer vorstellbar.“

Lutz Lienenkämper

(CDU) „Wir kennen Peter Soliman im Kreis Neuss als umsetzungsorientierten Investor mit deutlichen Ideen und Plänen. Er wird auch von Haus Meer klare Vorstellungen haben. Darauf bin ich gespannt.“

Nicole Niederdellmann-Siemes

(SPD) „Der Eigentümerwechsel bringt neue Hoffnung auf den Erhalt und die Erlebbarkeit des Gesamtdenkmals. Wir wünschen uns, dass Haus Meer einer breiten öffentlichen Nutzung zugeführt werden kann. Diese Nutzung führt auch dazu, dass viele Menschen den hohen historischen Wert erfahren wollen und damit ein zusätzliches touristisches Angebot etabliert werden kann – zum Beispiel als Ort für Konzerte oder andere kulturelle Veranstaltungen.“

Wolfgang Müller (Die Aktiven)

„Wir begrüßen den Eigentümerwechsel sehr. Wir appellieren an Verwaltung und Politik, dass der neue Eigentümer aktiv unterstützt wird. Eine gesunde Mischung aus Hotel, Luxuswohnungen und Museum ist sicherlich sinnvoll.“

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