Viele Bürger interessieren sich für die im Alten Rathaus ausgestellten Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs.

Viele Bürger interessieren sich für die im Alten Rathaus ausgestellten Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs.
Stadtplanerin Kirsten Steffens (v.l.) erklärt Jana Weiß und Jan Sperling die Pläne zur Umgestaltung des Areals rund um die ehemalige Barbara-Gerretz-Schule.

Stadtplanerin Kirsten Steffens (v.l.) erklärt Jana Weiß und Jan Sperling die Pläne zur Umgestaltung des Areals rund um die ehemalige Barbara-Gerretz-Schule.

ud

Stadtplanerin Kirsten Steffens (v.l.) erklärt Jana Weiß und Jan Sperling die Pläne zur Umgestaltung des Areals rund um die ehemalige Barbara-Gerretz-Schule.

Das Rathaus-Team um Baudezernent Michael Assenmacher, Kirsten Steffens als Leiterin des Fachbereichs Planung und Bauordnung sowie Abteilungsleiterin Petra Fischer war am Samstag im Ratssaal des Alten Osterather Rathauses sehr gefragt: „Wir hätten nie gedacht, dass der Publikumsandrang so groß ist“, lautete der einstimmige Tenor. In der Tat: Die erste Möglichkeit, sich alle Wettbewerbsbeiträge zur Neugestaltung des Osterather Ortskerns anzusehen, nutzten viele Bürger, um sich zu informieren.

Obwohl nach Aussage von Kirsten Steffens der Schwerpunkt des neuen Quartiers auf altersgerechtem Wohnen liegt, zeigten zum Beispiel auch die 20 Jahre alte Jana Weiß und ihr 22-jähriger Partner Jan Sperling Interesse: „Wir suchen etwas zum Kaufen, eventuell als Anlage. Auf jeden Fall bleiben wir dran, informieren uns, wie sich das alle entwickelt.“

„Viele wollen bald einziehen und wissen, wo sie sich melden können.“

Kirsten Steffens, Stadtplanerin

Jan Sperling, der Liebe wegen nach Osterath gezogen, fühlt sich dort wohl. „Uns gefällt es sehr gut, auch wegen der idealen Verkehrsanbindung“, sagte er.

Und auch das seit 45 Jahren in Osterath lebende Ehepaar Schneider schätzt die perfekte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Obwohl sie überzeugt gegen die Stilllegung der Barbara-Gerretz-Schule gekämpft haben – „unsere Kinder und Enkel sind dort zur Schule gegangen“ – haben sie sich die Pläne angesehen: „Im Mühlenfeld, wo wir wohnen, findet ein Generationswechsel statt und auch wir wollen irgendwann aus dem Haus raus, um in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Da bietet sich dieses Projekt in der Ortsmittel an.“ Roland Potthast und seine Ehefrau haben keine konkreten Pläne, wollten sich aber genau informieren: „Es interessiert uns, wie Straßenverlauf und Verkehrsanbindung gelöst werden.“

Wer Fragen hatte, wandte sich an das Rathaus-Team. „Es gab unterschiedliche Interessen, häufig ging es ums Kaufen oder Mieten oder die Größe der Wohneinheiten“, berichtete Kirsten Steffens. Die Stadtplanerin betonte, dass die Stimmung durchweg positiv und seltene Kritik konstruktiv war. Die weit mehr als 100 Dokumentationen – sie sollen in wenigen Tagen online abrufbar sein – waren schnell vergriffen: „Viele wollen bald einziehen und wissen, wo sie sich melden können“, so Steffens. Aber soweit ist es noch nicht. Jetzt wird ein Investor gesucht und nach gut zwei Jahren Bauzeit werden die Wohneinheiten vielleicht 2021 bezugsfertig sein.

Die Ausstellung der Pläne ist bis zum 1. März montags bis mittwochs von 10-16 Uhr und freitags von 10-12 Uhr im Alten Rathaus an der Hochstraße 1 zu sehen. Dort findet auch am 1. März, 19 Uhr, die offizielle Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

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