Die Stadt stellte erste Entwürfe für das Feuerwehrgebäude an der Mühlenstraße vor. Seit Jahren wird über den Umbau diskutiert. Dieser ist nun für den Beginn des kommenden Jahres anvisiert.

Das Feuerwehrgerätehaus in Lank soll umgebaut werden. Die ersten Entwürfe stehen. Nun müssen die Kosten ermittelt werden.  Archiv
Das Feuerwehrgerätehaus in Lank soll umgebaut werden. Die ersten Entwürfe stehen. Nun müssen die Kosten ermittelt werden. Archiv

Das Feuerwehrgerätehaus in Lank soll umgebaut werden. Die ersten Entwürfe stehen. Nun müssen die Kosten ermittelt werden. Archiv

Ulli Dackweiler

Das Feuerwehrgerätehaus in Lank soll umgebaut werden. Die ersten Entwürfe stehen. Nun müssen die Kosten ermittelt werden. Archiv

Dass das Feuerwehrgerätehaus neben der Teloy-Mühle in Lank-Latum aus allen Nähten platzt und schon lange nicht mehr modernen technischen Ansprüchen genügt, ist seit Jahren bekannt. Darum wird auch schon seit einem Jahrzehnt über einen Neu- oder Umbau diskutiert. Erst sollte an der Uerdinger Straße neu gebaut werden – diese Pläne wurden wieder verworfen. Dann entschied sich die Politik für einen Umbau – und genau der wird jetzt in Angriff genommen. Erste Zeichnungen stellte Claus Klein, Leiter Service Immobilien, den Politikern im Bau- und Umweltausschuss vor. Aber: Mehr als die Ideen und Entwürfe gibt es noch nicht. „Die Kosten stehen noch nicht fest. Und ein Bauantrag ist auch noch nicht gestellt“, sagte Klein. Wenn alle Formalien geregelt sind, kann vermutlich mit Beginn des nächsten Jahres mit dem Umbau begonnen werden.

Eine erste Summe in Höhe von 325 000 Euro wurde bereits in den Etat eingestellt. Ob sie reicht, steht noch nicht fest. Am Beispiel Büderich mussten Politik und Feuerwehr erfahren, dass eine Zeitverzögerung auch die Kosten steigen lässt. Eigentlich sollte schon im vergangenen Jahr am Gerätehaus in Büderich mit Umbauarbeiten begonnen werden. Wegen eines Streits inklusive Klage gegen das Ausschreibungsverfahren sowie daraus resultierenden Terminproblemen des Bauunternehmers konnte aber erst vor zwei Wochen mit dem Bau losgelegt werden. Anfangs war von einer Summe in Höhe von 830 000 Euro die Rede. Insider vermuten jetzt, dass sich das Volumen einer Million Euro nähern wird.

Es wird Umkleideräume für Männer und Frauen geben

In Lank kann nun umgebaut werden, weil das bislang privat vermietete Wohnhaus frei geworden ist. „Diese Chance können wir jetzt nutzen“, sagte Klein. Im Gebäude soll auf allen vier Ebenen neu geplant werden. Im Untergeschoss sollen Duschen installiert werden, im Erdgeschoss ein Schulungsraum sowie Umkleideräume für Männer und Frauen eingerichtet werden. Denn in Lank rücken neben den 39 Männern seit Neuestem auch zwei junge Frauen mit aus, wenn Feuer gelöscht werden müssen.

Durch eine neue Schleuse in der Fahrzeughalle sollen die Autos zur einen Seite herausfahren können, ohne dass sich die Feuerwehrmänner hinter den Autos in den Abgasen umziehen müssen. Denn das war eines der gravierendsten Probleme des alten Gerätehauses. „Das alles entspricht nicht mehr modernen Sicherheitsstandards“, sagte Klein.

Im Obergeschoss entstehen ein Schulungsraum und eine kleine Küche. Auf der Etage soll es dann auch ein kleines Büro für den Löschzugführer geben. Das Dachgeschoss soll der Bereich für die Jugendfeuerwehr werden – mit Versammlungsraum und zwei Umkleideräumen.

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