Gestern informierten Mitarbeiter in Büderich.

Gestern informierten Mitarbeiter in Büderich.
Das Info-Team hatte gestern wenig zu tun.

Das Info-Team hatte gestern wenig zu tun.

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Das Info-Team hatte gestern wenig zu tun.

Seiner Wut machte sich ein Büdericher Luft: „Der Flughafen ist ein Lüghafen“, ereiferte er sich gestern Nachmittag und stapfte wütend davon. Er war zum Flughafen-Infobus auf den Dr.-Franz-Schütz-Platz gekommen, wo das Nachbarschaftsteam des Düsseldorfer Flughafens die Meerbuscher vor dem am Montag beginnenden Erörterungstermin noch einmal über den Stand der Dinge informierte.

Fragen hatten die Besucher vor allem zur Kapazitätserweiterung

Der Lärmgeplagte Büdericher hatte dem Flughafen vorgeworfen, Billigflieger nach Düsseldorf locken zu wollen, und Peter Nengelken vom Nachbarschaftsteam darauf entgegnet: „Viele Fluggesellschaften drängen nach Düsseldorf, sie wollen lieber von dort als von Weeze starten. Wir können aber keiner Fluggesellschaft vorschreiben, wie sie ihre Tickets vermarktet und zu welchem Preis sie sie verkauft.“ Es blieb gestern die einzig kontrovers geführte Diskussion. Lediglich vier Besucher verzeichneten die Mitarbeiter des Lohauser Airports während ihrer zwei Stunden auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz. Die Bürger informierten sich über das Flachstartverfahren, hatten aber vor allem Fragen zur Kapazitätserweiterung. Im Februar 2015 hatten die Düsseldorfer beim NRW-Verkehrsministerium den Antrag auf Kapazitätserweiterung gestellt.

Mit der Bürgerbeteiligung wurde die Öffentlichkeit in das Verfahren einbezogen; sie durfte ihre Einwände und Bedenken zu den Plänen für mehr Starts und Landungen äußern. Am Montag beginnt nun die Erörterung. Mehr als 40 000 Menschen aus der Region haben nach Angaben der Bezirksregierung Einwendungen erhoben, darunter viele auch aus Meerbusch. „Uns ist eine starke Beteiligung der Menschen wichtig“, betont Nengelken. jan

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