Sieben Bewohner werden evakuiert. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt.

Das Haus an der Rheinstraße in Lank ist unbewohnbar: Das Feuer im Spitzboden, Rauch und Wasser haben die unteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen.
Das Haus an der Rheinstraße in Lank ist unbewohnbar: Das Feuer im Spitzboden, Rauch und Wasser haben die unteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen.

Das Haus an der Rheinstraße in Lank ist unbewohnbar: Das Feuer im Spitzboden, Rauch und Wasser haben die unteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen.

Das Haus an der Rheinstraße in Lank.

Staniek/vlo, Bild 1 von 2

Das Haus an der Rheinstraße in Lank ist unbewohnbar: Das Feuer im Spitzboden, Rauch und Wasser haben die unteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen.

Lank. Es ist gegen 0.40 Uhr am Neujahrestag, als ein Hausbewohner Alarm schlägt. Hinter einer Wandverkleidung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Rheinstraße in Lank brennt es. Als der Löschzug Lank eintrifft, schlagen die Flammen bereits aus dem Dach. Kollegen des Löschzugs Strümp sowie der Löschguppen Langst-Kierst und Bösinghoven werden zu Hilfe gerufen.

31 Mann sind am Ende vor Ort, um unter Atemschutz und mit großen Löschrohren das Feuer im Spitzboden von Leitern aus zu bekämpfen.

Die sieben Bewohner, die sich zum Unglückszeitpunkt in dem 6-Parteien-Haus aufhalten, können rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Nicht nur, weil sich die benachbarten Häuser den Dachboden teilen, besteht die Gefahr, dass das Feuer übergreift. Um das zu verhindern, werden andere Gebäudeteile mit Löschwasser von außen gekühlt.

Gebannt beobachten erschrockene Nachbarn, fassungslose Bewohner und Passanten, wie nach dem intensiven Löscheinsatz das Gerippe des verkokelten Dachstuhls durch die große Lücke im Dach sichtbar wird. Rauch vernebelt die darunter liegenden Wohnungen.

Jugendliche bewegen sich entlang der Absperrgitter und -bänder: „Wir waren das nicht“, bekräftigen sie ungefragt, als sich unter den Zuschauern das Gerücht verbreitet, eine Silvesterrakete sei ins Haus geflogen und habe das Unglück ausgelöst. Insgesamt sind die Helfer vier Stunden lang im Einsatz. Gegen 5 Uhr und erneut um 8 Uhr kontrollieren die Experten das Gebäude, um keine Glutnester zu übersehen.

Die Brandursache ist laut Polizei noch völlig unklar.

Das Haus ist durch Feuer, Rauch und Löschwasser unbewohnbar geworden. Fünf der anwesenden Bewohner sind zunächst bei Freunden und Familie untergekommen, zwei weitere in einem Hotel einquartiert, teilt Ordnungsdezernentin Angelika Mielke-Westerlage gestern auf Nachfrage mit.

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