Der Neusser Lutz Krumradt wird Nachfolger von Micky Foehde als Trainer des FC Büderich.

Marcel Drechsler (sah später Gelb-Rot) sorgt sich um seinen angeschlagenen Torwart Marc Rüttgers.
Marcel Drechsler (sah später Gelb-Rot) sorgt sich um seinen angeschlagenen Torwart Marc Rüttgers.

Marcel Drechsler (sah später Gelb-Rot) sorgt sich um seinen angeschlagenen Torwart Marc Rüttgers.

Wentz

Marcel Drechsler (sah später Gelb-Rot) sorgt sich um seinen angeschlagenen Torwart Marc Rüttgers.

Büderich. Der Bezirksligist FC Büderich hat bereits die Weichen für die neue Saison gestellt und mit Lutz Krumradt einen neuen Trainer als Nachfolger für Mickey Foehde gefunden, der den FCB nur noch bis zum Ende der Spielzeit betreuen wird.

Krumradt, zurzeit noch Spielertrainer beim Kreisligisten DJK Gnadental, war unter anderem beim Oberligisten TSV Havelse und beim Verbandsligisten VfR Neuss aktiv. Seine Trainerlaufbahn begann der 40-Jährige bei der Reserve des TSV Bayer Dormagen in der Bezirksliga.

"Lutz Krumradt ist uns zunächst einmal negativ aufgefallen - weil er gegen Büderich immer getroffen hat", scherzt der 2.Vorsitzende des FCB, Thomas Feldges. Im Spätherbst 2007 habe es erste Gespräche mit dem Neusser gegeben, die im vergangenen Monat dann konkret geworden seien.

"Sein Konzept, junge Spieler zu integrieren und einen gepflegten Offensiv-Fußball spielen zu lassen, hat uns überzeugt", sagt Feldges, der für die kommenden zwei bis drei Jahre mit Krumradt auf der Trainerbank plant.

Worauf er sich eingelassen hat, weiß der zweifache Familienvater sehr wohl. "Der FC Büderich ist der FC Schalke 04 der Bezirksliga", sagt Krumradt angesichts der vergleichsweise großen Anhängerschaft des Vereins.

Nur knapp verpasste der FC Büderich gestern eine kleine Sensation. Beim Bezirksliga-Tabellenführer VfR Neuss ging der Gast nach 48 Minuten nicht unverdient durch Oliver Thederahn in Führung. Doch nur sieben Minuten später egalisierte Olaf Weber, der in der 72. Minute auch einen geschickt herausgeholten Foulelfmeter zum 2:1 für die Neusser verwandelte. Der gerechte Punktgewinn blieb den Büderichern verwehrt, da der Linienrichter beim vermeintlichen Tor zum 2:2 eine Abseitsstellung gesehen haben wollte.

Sein Ziel in Büderich ab dem Frühjahr ist klar umrissen: "Ich will nicht nur in den UEFA-Cup", hat der B-Lizenz-Inhaber auf jeden Fall vor, um den Aufstieg mitzuspielen, nachdem der FCB in dieser Saison nur Mittelmaß darstellt - ein Grund, warum der Klub sich "in beiderseitigem Einvernehmen" von Foehde trennen wird.

Krumradt weiß, wie schwer es ist, als Absteiger aus der Landesliga eine Spielklasse tiefer konstant gute Leistungen zu bringen: "Man muss im Kopf die Blockade lösen."

Das junge Team des FCB sei jedenfalls, davon ist er überzeugt, "charakterlich einwandfrei und in der Lage, einen guten Fußball zu spielen wie ich ihn begrüße: Mit schnellen Kontakten den Ball nach vorne bringen - und kein Langholz spielen".

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