Stadt übergibt FC Büderich die Verantwortung für Anlage am Eisenbrand.

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Alle ordentlich ausgezeichnet: Bürgermeister Spindler (l.) übergibt Thomas Küppers (FCB) die Schlüssel.

Alle ordentlich ausgezeichnet: Bürgermeister Spindler (l.) übergibt Thomas Küppers (FCB) die Schlüssel.

Alle ordentlich ausgezeichnet: Bürgermeister Spindler (l.) übergibt Thomas Küppers (FCB) die Schlüssel.

Büderich. Es ist kein erstmaliger Schritt in Meerbusch, aber er bietet beiden Partnern neue Perspektiven: Zu Wochenbeginn übergab Bürgermeister Dieter Spindler dem Vorsitzenden des FC Büderich, Thomas Küppers, einen Schlüsselkasten. Ohne diese etwa 30 Türöffner kommt man auf der Sportanlage am Eisenbrand nicht weit.

So hat die Schlüsselübergabe mehr als symbolischen Charakter. Der FC Büderich übernimmt damit große Verantwortung für das Stadion, das in den letzten Jahren für etwa zwei Millionen Euro ausgebaut worden ist: Neue Umkleiden wurden gebaut, ein Kunstrasenplatz angelegt, Tribüne und Wege saniert, der Tennenplatz in Ordnung gebracht. „Das Stadion ist in einem sehr guten Zustand“, betont Stadtsprecher Michael Gorgs. „Es bleibt eine städtische Anlage und die Stadt wird sie auch regelmäßig kontrollieren.“

FCB hat abends und an den Wochenenden die Regie

Nachdem der bisherige Platzwart in den Ruhestand gegangen ist, greift nun eine neues Modell: Ein städtischer Platzwart kümmert sich wochentags von 7 bis 16 Uhr um die Anlage, danach übernimmt der FCB die Regie: abends und an den Wochenenden. Der Verein ist für den Zugang zur Anlage, die Aufsicht auf den Plätzen und die Reinigung des Umkleidegebäudes verantwortlich. Dafür erhält er eine Aufwandsentschädigung – die wiederum in Mitarbeiter investiert wird.

Insgesamt 68 000 Euro hat die Stadt im Haushalt 2011 bereitgestellt, die je nach Größe der Fläche, der Anzahl der Plätze und Umkleiden auf die zurzeit fünf Vereine mit Schlüsselgewalt (siehe Kasten) verteilt werden. Meerbusch spart mit diesem Modell Kosten, die Sportler können flexibler planen, beschreibt Michael Gorgs diese typische „Win-Win-Situation“.

Vor etwa zehn Jahren übergab die Stadt den ersten Platz in die Verantwortung eines Vereins: die Bezirkssportanlage Krähenacker in Osterath an den OSV. Es folgten die Theodor-Mostertz-Anlage in Lank (ASV), die Pappelallee in Lank (Adler Nierst) und die Sportanlage am Windmühlenweg (TuS Bösinghoven).

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