In drei Meerbuscher Gemeinden wurden die Gremien neu zusammengestellt.

Kandidatin Margret Ruth (v.l.), Pfarrerin Ute Saß und Wähler Werner Adam trafen sich bei der Presbyterwahl in Strümp.
Kandidatin Margret Ruth (v.l.), Pfarrerin Ute Saß und Wähler Werner Adam trafen sich bei der Presbyterwahl in Strümp.

Kandidatin Margret Ruth (v.l.), Pfarrerin Ute Saß und Wähler Werner Adam trafen sich bei der Presbyterwahl in Strümp.

Dackweiler

Kandidatin Margret Ruth (v.l.), Pfarrerin Ute Saß und Wähler Werner Adam trafen sich bei der Presbyterwahl in Strümp.

In der evangelischen Kirche bilden die Presbyter, die von den Gemeindegliedern alle vier Jahre gewählt werden, zusammen mit den Pfarrern die Leitung der Kirchengemeinde. Gestern stellten sich 36 Personen in den drei Meerbuscher Gemeinden zur Wahl.

„Meine Motivation, mich erneut für das Presbyterium zu bewerben, ist, Menschen von Jesus Christus zu erzählen“, sagt Margret Ruth, eine der Kandidatinnen. Und es sei wunderbar, Nächstenliebe zu üben und etwas für andere zu tun. Sie ist bereits seit 1992 dabei. Ganz neu bewirbt sich Janet Kwakye Safo, die aus Ghana stammt. Sie möchte „ein bisschen mehr Farbe in das Presbyterium bringen“. Dabei sind ihr gegenseitiger Respekt und Frieden unter einander sehr wichtig.

Die Kandidaten hatten sich in einer Sonderausgabe der Gemeindebriefe vorgestellt, so dass sich die Gemeindeglieder ein Bild machen konnten. Manche Wähler brachten sogar einen Merkzettel mit, auf dem sie zuhause die Namen ihrer Wahl notiert hatten. Denn sie konnten auf dem Wahlzettel so viele Kreuze machen, wie Plätze im Presbyterium zu vergeben waren. „Es ist mir wichtig, dass die Gemeinde von Menschen geführt wird, die meine Vorstellungen teilen“, sagt Wähler Torsten Steinbrinck. Er möchte, dass seine Kinder in einer guten christlichen Umgebung aufwachsen. Für Werner Adam ist der Wahlgang eine Pflicht, die er als praktizierender Christ gerne wahrnimmt. Er will damit das Gemeindeleben indirekt beeinflussen. Brigitte Lohmann ist es wichtig, dass sich das Presbyterium ausgewogen zusammensetzt: Männer und Frauen, Jung und Alt. Denn das Gremium entscheidet über so wichtige Fragen wie die Finanzen der Gemeinde oder strittige Gottesdienstzeiten. Trotz des schlechten Wetters fanden viele Wahlberechtigte den Weg in ihre Kirche. Allerdings ist die Wahlbeteiligung traditionell bei Kirchenwahlen nicht sehr hoch. 15 Prozent gelten schon als gut. In Osterath waren erstmals die Briefwahlunterlagen direkt mit der Wahlbenachrichtigung verschickt worden. Zehn Prozent Rücklauf gaben diesem Versuch recht.

Gewählt wurden in Büderich

Jutta Brandt, Ute Canaris, Melanie Klasen, Volker Lach, Stephanie Pauly, Hermine Pöttering, Rainer Rösgen, Jessica Seyfarth, Nicola Viehoff.

. . . in Lank/Strümp

Beate Baumgardt, Helmtrud Beisler, Uwe Furchheim, Bernd Junick, Werner Kasprowicz, Holger Knospe, Janet Kwakye Safo, Susanne Neubauer, Katharina Quack, Margret Ruth, Uschi Schumeckers, Walter Stecker.

. . . in Osterath

Carsten Block, Susanne Fricke-Otto, Hedda Grandin, Sibylle in der Schmitten, Bertram Müller, Wolrad Rube, Friedel Tischler, Gabriele Wilken, Irmgard Zinnecker.

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