Voestalpine signalisiert Kooperationsbereitschaft.

Die Skaterbahn ist sehr beliebt bei Jugendlichen.
Die Skaterbahn ist sehr beliebt bei Jugendlichen.

Die Skaterbahn ist sehr beliebt bei Jugendlichen.

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Die Skaterbahn ist sehr beliebt bei Jugendlichen.

Büderich. Jugenddezernentin Angelika Mielke-Westerlage setzt sich für den Erhalt eines Skaterparks in Meerbusch ein. Unmittelbar nachdem bekannt wurde, dass die seit neun Jahren unentgeltlich von jungen Skatern aus Meerbusch und Umgebung genutzte Halle auf dem Areal Böhler ab 1. April nicht mehr zur Verfügung stehen soll, führte sie Gespräche mit der Geschäftsleitung der Böhler-Muttergesellschaft Voestalpine aus Wien.

„Es ist legitim, dass Voestalpine die Halle jetzt für eigene Zwecke wirtschaftlich nutzen will“, so Mielke. „Das Unternehmen wird am Standort Meerbusch Millionen investieren und 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist wichtig für unsere Stadt.“

Aus jugendpolitischer Sicht sei es aber auch von Interesse, Sport- und Freizeitangebote für junge Leute in Meerbusch zu erhalten. „Hier bin ich bei der Geschäftsleitung durchaus auf Verständnis gestoßen“, sagt die Jugenddezernentin nach einem Gespräch mit Voestalpine-Vorstand Markus Potzinger auf dem Areal Böhler. „Auch das Unternehmen ist daran interessiert, eine Lösung zu finden.“

Mit dem Vorsitzenden des Skateboardvereins Düsseldorf, Donald Campbell, der die Halle in den vergangenen Jahren aufwändig zu einem Skaterpark ausgebaut hat, hat sich Mielke zwischenzeitlich ebenfalls getroffen. „Er freut sich über die Unterstützung der Stadt. Wir sind uns einig, dass eine solche Anlage auch als Treffpunkt für junge Leute wünschenswert ist. Da sollte sich eine Alternative finden lassen“, so die Dezernentin.

Am Mittwoch nächster Woche wird es einen neuen Gesprächstermin mit dem Unternehmensvorstand geben. „Vielleicht wissen wir dann schon mehr.“

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