Projekt der Bürgerstiftung trägt Früchte. Privatleute spenden Instrumente für Kinder und Jugendliche.

Musikschule
Anne Burbulla und Heribert Schween beobachten, wie Rolf Kaulmann das Klavier testet.

Anne Burbulla und Heribert Schween beobachten, wie Rolf Kaulmann das Klavier testet.

Ingel

Anne Burbulla und Heribert Schween beobachten, wie Rolf Kaulmann das Klavier testet.

Osterath. Das Klavier dürfte rund 100 Jahre alt sein. Wenn es gestimmt ist, sollte es aber noch einwandfrei funktionieren. Davon ist Anna Burbulla überzeugt. „Eine Expertin hat es überprüft“, erzählt die Musikschulleiterin.

Auf Vermittlung der Bürgerstiftung „Wir für Meerbusch“ durfte Burbulla das Instrument jetzt in der Bibliothek der Eichendorff-Grundschule in Osterath entgegennehmen. Gespendet hat es ein Privatmann aus Mönchengladbach, dessen Mutter in Meerbusch lebt.

„Das alte Klavier war in einem miserablen Zustand, das wird jetzt aussortiert“, sagt Burbulla. „Wir führen den Unterricht an Grundschulen in der Regel mit musikschuleigenen Instrumenten durch. Da ist es immer hilfreich, wenn durch solche Spenden zum Beispiel ein großes Klavier auch an einem Ort verbleiben kann“, so die Leiterin der Musikschule.

Die Übergabe erfolgte im Rahmen eines Projekts, das die Bürgerstiftung gemeinsam mit dem Förderverein der Musikschule initiiert hat. Musikliebhaber, die ein Instrument zu verschenken haben, können so Kindern und Jugendlichen helfen. „Wir haben bisher zehn Instrumente weitergegeben, alle waren in einem tadellosen Zustand“, sagt Rolf Kaulmann, Vorsitzender des Fördervereins. Der Fundus an Instrumenten sei aber noch viel größer und reiche von der Violine über das Akkordeon bis hin zur Blockflöte.

In der Regel beschränken sich die Projekt-Initiatoren auf die Vermittlerrolle. „Nur einmal haben wir Geld in die Hand genommen“, berichtet Heribert Schween, Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung. In Kooperation mit einem Meerbuscher Restaurant seien bei einem Benefizkonzert 1000 Euro zusammengekommen. „Auf das Geld warten wir aber bis heute“, so Schween.

Da die Summe zweckgebunden an die Hauptschule zur Aufrüstung eines Schlagzeugs fließen sollte, „haben wir wenigstens 500 Euro zusammengekratzt, damit eine Fußmaschine und Becken angeschafft werden konnten“, erzählt Schween.

Kontakt Heribert Schween (2 02150-4144), Rolf Kaulmann (2 02159-3882)

www.wir-fuer-meerbusch.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer