Direktor Marc Raffel ist zufrieden. Der Auftakt mit den Qualifikationsspielen war gelungen.

Direktor Marc Raffel ist zufrieden. Der Auftakt mit den Qualifikationsspielen war gelungen.
Wenn Helfer und Zuschauer Zeit für eine Pause hatten, konnten sie auf Liegestühlen entspannen.

Wenn Helfer und Zuschauer Zeit für eine Pause hatten, konnten sie auf Liegestühlen entspannen.

Ulli Dackweiler

Wenn Helfer und Zuschauer Zeit für eine Pause hatten, konnten sie auf Liegestühlen entspannen.

Das erste Wochenende des ATP-Tennisturniers im Sportpark Büderich war von den Temperaturen her sehr angenehm. So konnten Besucher, Ballkinder oder Linienrichter immer mal wieder eine Sonnenpause nehmen. Marc Raffel ist zufrieden – auch sportlich. Der Turnierdirektor des Cittadino Challengers freut sich auf einen „Grand mit Vieren“.

„Besser geht natürlich immer, aber es haben sich schon einige wirklich spielstarke Tennisprofis für Meerbusch entschieden“, erläutert Raffel: „Etwas traurig bin ich wegen der verletzungsbedingten Absage von Dustin Brown. In erster Linie für ihn selbst.“ Der Weltranglisten-86. hatte sich bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro einen doppelten Bänderriss im rechten Fußgelenk zugezogen.

Zu einem „Grand mit Vieren“ kommt es dennoch, weil in dieser Woche auf der Tennisanlage im Sportpark Meerbusch 32 Tennisprofis von den 400 besten der Welt aufschlagen werden. Der letzte Spieler, der sich direkt für das Hauptfeld qualifiziert hat, ist der Slowake Filip Horansky. Der für den Rochusclub Düsseldorf in der Bundesliga aktive 23-Jährige ist aktuell auf Weltranglistenposition 359 notiert.

„Grand mit Vieren“ auch deshalb, weil mit Florian Meyer (Weltrangliste 94), Roberto Carballes-Baeno (98), Igor Sijsling (112) und Jerzy Janowicz (175) vier Profis in Meerbusch dabei sind, die bereits nachgewiesen haben, dass sie so einiges vom Umgang mit dem gelben Filzball und dem Schläger verstehen. Mayer hat schon auf Weltranglistenposition 18 gestanden und gewann erst im Juni die „Gerry Weber Open“ im westfälischen Halle. „Es ist nicht üblich, dass Sieger von Turnieren der zweithöchsten Kategorie auf der World-Tour bei Challenger-Turnieren spielen“, sagt Raffel.

Die Spiele beginnen heute um 13 Uhr

Jerzy Janowicz war vor drei Jahren kometenhaft in die Weltspitze gestürmt. Der Pole stand im Halbfinale von Wimbledon und in den Endspielen einiger Turniere. Vier Wochen lang war Janowicz die Nummer 14 der Weltrangliste. Dann aber stoppten Verletzungen den Erfolgsweg des inzwischen 25-Jährigen. Nach den Australian Open im Januar musste sich Janowicz bereits seiner dritten Knie-Operation unterziehen. In Meerbusch spielt er seit seinem Comeback das zweite Turnier.

Igor Sijsling ist im Großraum Meerbusch kein Unbekannter. Der niederländische Davis-Cup-Spieler trat bereits für den Rochusclub in der Bundesliga an und stand im Doppelfinale bei den Australian Open 2013.

Raffels vierter Trumpf ist der Spanier Roberto Carballes-Baeno. Der 23-Jährige ist auf dem Weg nach oben. „Er ist ein Sandplatzspezialist und wird über kurz oder lang in die Top 50 der Welt vorstoßen“, glaubt Raffel. Die 95 Weltranglistenpunkte, die der Sieger des Cittadino Challengers im Sportpark Meerbusch erhält, können dabei helfen.

Die Erstrundenspiele beginnen heute um 13 Uhr am Eisenbrand. Das „Match des Tages“ startet um 17.45 Uhr. Das Abend-Event ist heute die Opening-Party „Coffee & Cigarette“.

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