Die Straßenlaternen werden auf LED umgerüstet. Kosten: 2,4 Millionen Euro.

Die Straßenlaternen werden auf LED umgerüstet. Kosten: 2,4 Millionen Euro.
Am Krähenacker in Osterath zeigen Beigeordneter Michael Assenmacher und Monteur Dirk Kiesler die neuen Lampen.

Am Krähenacker in Osterath zeigen Beigeordneter Michael Assenmacher und Monteur Dirk Kiesler die neuen Lampen.

Matthias Unzeitig, Stefan Scholten, Günter Dwortzak, Friedhelm Rippers (v.l.).

Monteur Dirk Kiesler mit einer LED–Leuchte.

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Am Krähenacker in Osterath zeigen Beigeordneter Michael Assenmacher und Monteur Dirk Kiesler die neuen Lampen.

Die Straßenbeleuchtung ist in Meerbusch ein eigenes, zuweilen hoch emotionales Thema. Um Energiekosten zu sparen, hatte die Stadt von 2006 bis 2016 Straßenlaternen nachts für einige Stunden ausgeschaltet. Das führte zu hitzigen Diskussionen, weil viele Meerbuscher um ihre Sicherheit fürchteten. Vor anderthalb Jahren dann der Schritt zurück, das Licht ging wieder in allen Stunden an. Aber: Man einigte sich darauf, energiesparende Beleuchtung zu installieren. Und genau das macht das Technik-Team der Stadtverwaltung unter Regie von Matthias Unzeitig als Fachbereichsleiter Straßen und Kanäle und Friedhelm Rippers, Abteilungsleiter Straßenbeleuchtung noch bis etwa Mai.

Viele Meerbuscher hatten die alte Straßenbeleuchtung kritisiert

Das bedeutet konkret: Es werden 400 neue Lichtmasten aufgestellt, 630 neue LED-Leuchten montiert und rund 5,5 Kilometer Kabel ins Erdreich beziehungsweise in Leerrohre verlegt. Im zweiten Schritt werden weitere 440 neue Laternenmasten und 600 LED-Leuchten montiert sowie 6,5 Kilometer Kabel verlegt. Insgesamt müssen in der Stadt im Laufe der nächsten Jahre 8500 Leuchten ausgetauscht werden. Für den ersten Schritt investiert die Stadt 1,2 Millionen Euro, für den zweiten eine ähnlich hohe Summe. Die Installationen werden mit 190 000 Euro vom Bundesumweltamt bezuschusst. Denn: Die Stadt spart eindeutig Energie mit diesen neuen LED-Leuchten. So werden 450 000 Kilowatt-Stunden Strom eingespart – „das bedeutet 80 bis 90 000 Euro“, so Rippers. Aber auch C02 soll reduziert werden. „Da kommen wir auf 220 Tonnen weniger pro Jahr“, hat er ausgerechnet.

Viele Meerbuscher hatten immer wieder die alte dämmrige Straßenbeleuchtung kritisiert – und jetzt? „Jetzt beschweren sich einige, dass es zu hell ist“, so Beigeordneter Michael Assenmacher gehört. Das liege aber daran, dass die alten Lichter kein gutes Licht mehr gegeben hätten. „Zum Beispiel an der Stratumer Straße in Nierst“, sagt Rippers, habe es Beschwerden von Anwohnern gegeben. Aber das sei ja Grund für die Aktion gewesen: „Es soll mehr Licht mit weniger Strom geben.“ Noch eine gute technische Neuerung: Die LED-Leuchten halten länger als die früheren Leuchtmittel. Sie mussten nach 16 000 Stunden, also vier Jahren ausgewechselt werden, die neuen halten 12,5 Jahre.

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