Nach wetterbedingten Verzögerungen soll der Neubau Ende März rundum perfekt sein.

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In dem Haus an der Düsseldorfer Straße werden Praxen, Optiker, eine Apotheke, Drogerie und Lebensmittelmarkt untergebracht.

In dem Haus an der Düsseldorfer Straße werden Praxen, Optiker, eine Apotheke, Drogerie und Lebensmittelmarkt untergebracht.

Marc Ingel

In dem Haus an der Düsseldorfer Straße werden Praxen, Optiker, eine Apotheke, Drogerie und Lebensmittelmarkt untergebracht.

Büderich. Leitungen baumeln vom Dach des orangefarbenen Gebäudes schräg gegenüber des Deutschen Ecks. In den Fenstern hängen „Zu vermieten“-Schilder und Aufkleber verraten, dass dort bald ein Drogeriemarkt und eine Apotheke einziehen.

Während an vielen Stellen noch Steine und Dämmwolle herumliegen, gibt es erste Lebenszeichen in dem Gesundheitszentrum: Am Donnerstag hat ein Optiker/Akustiker eröffnet. Rote Luftballons an der Tür und Brillengestelle in den Schaufenstern zeigen, dass es langsam voran geht. Im Kontrast zu diesem Ladenlokal haben die Flächen links neben dem Geschäftseingang noch nackte Steinwände und weder Licht noch Bodenbelag.

„Auf der anderen Seite teilen sich ein Frischemarkt und der Drogeriemarkt 600 Quadratmeter. Sie haben den Vertrag später unterschrieben, werden deshalb auch erst später einziehen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter des Investors Grundwest, Hans Joachim Grunsch. Er vermutet, dass beide Geschäfte Anfang März eröffnen.

Gebaut wird seit Februar 2010, Ende März soll endgültig alles fertig sein. „Durch den harten Winter sind wir im Zeitplan für den Außenbereich etwa acht Wochen zurückgeworfen worden“, sagt Grunsch. Insgesamt zehn Millionen Euro wurden in den Komplex investiert.

Hildegundisapotheke wird geschlossen

Carsten Bresge und seine Frau Margarita wollen am 2. Februar ihre Apotheke eröffnen. Im Ladenraum wird noch gebaut, aber Spiegel und Regale hängen schon. „Es ist nicht direkt ein Umzug der Apotheke Hildegundis in diese Räume, sondern eine Schließung und Neueröffnung“, erklärt Carsten Bresge. Seine Eltern führen die Apotheke auf der anderen Straßenseite.

„Meine Eltern werden dann hier mitarbeiten“, sagt er. Deshalb trägt das neue Geschäft auch den Familiennamen. „Das ist persönlicher.“ Für die Kunden gebe es nun auch Parkmöglichkeiten. „In anderthalb Wochen sollen die Parkplätze fertig sein“, erzählt Bresge. Die ersten der 65 Stellplätze sind schon zu erkennen.

Das ist auch gut so, denn vier Praxen sollen Ende des Monats bezogen werden. Zu vermieten sind noch vier Wohnungen. „Aber wir sind da flexibel“, sagt Makler Andreas Behr. Wenn jemand in den unter dem Pultdach bis zu vier Meter hohen Räumen eine Praxis eröffnen wolle, sei das möglich: „Wer zuerst kommt, bestimmt.“

Um den Verkehrsfluss zu regeln, wird am neuen Vitalzentrum eine Ampelkreuzung installiert. Die Bögen stehen bereits, im Februar soll die Anlage zugeschaltet werden. „Sobald die Fahrbahnmarkierungen und Pflasterungen abgeschlossen sind“, erklärt Stadtsprecher Michael Gorgs.

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