Die Seitenscheiben zersprangen. Auch die Front des Busses wurde total beschädigt.
Die Seitenscheiben zersprangen. Auch die Front des Busses wurde total beschädigt.

Die Seitenscheiben zersprangen. Auch die Front des Busses wurde total beschädigt.

Die Seitenscheiben zersprangen. Auch die Front des Busses wurde total beschädigt.

Erst mithilfe eines Krans konnte der schwer beschädigte Bus aus einem Waldstück geborgen werden.

Kronemeyer, Bild 1 von 3

Die Seitenscheiben zersprangen. Auch die Front des Busses wurde total beschädigt.

Es war 5.25 Uhr gestern früh, es hatte die Nacht über leicht geschneit, so dass die Straßen noch leicht bedeckt waren, aber auch rutschig, zum Teil sogar glatt waren. Genau in dem Moment wollte der Fahrer eines Busses des Unternehmens „Vater und Sohn“ aus Mönchengladbach von der A44 kommend abbiegen. Dabei verlor er die Kontrolle über das tonnenschwere Fahrzeug, konnte offenbar nicht mehr bremsen – und konnte nur noch mitansehen, wie der Bus geradeaus weiterfuhr und in einem kleinen Waldstück parallel der Uerdinger Straße landete. Zum Glück waren keine Fahrgäste im Bus. Aber: Der Busfahrer wurde bei dem Crash verletzt, als sich Teile des Cockpits in seinen Oberschenkel schoben.

Der Fahrer konnte das Krankenhaus bereits verlassen

Zuerst an der Unfallstelle war die Berufsfeuerwehr aus Düsseldorf. Denn die hatte die Meldung erhalten, dass es zu einem Unfall auf der A44 gekommen war – genau auf dem Stück, auf dem die Düsseldorfer Wehr zuständig war. Die Retter kümmerten sich, auch wenn der Unfall eigentlich auf Meerbuscher Gebiet war, trotzdem um den Verletzten und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Der 29-Jährige wurde in die Diakonie nach Kaiserswerth gebracht, konnte das Krankenhaus aber einige Stunden später nach ambulanter Behandlung schon wieder verlassen. Die Feuerwehr Meerbusch, die ebenfalls alarmiert worden war, kümmerte sich dann unter anderem darum, dass die Unfallstelle abgesperrt wurde.

Bis in den Vormittag hinein musste der Verkehr auf dem Straßenstück geregelt, später auch gesperrt werden. Denn die Bergung des stark beschädigten Busses erwies sich schwieriger als zunächst angenommen. Er hatte sich so in den Bäumen verkeilt, dass diese zum Teil abgesägt werden mussten. Ein Abschleppwagen konnte zunächst nichts ausrichten, schließlich gelang es doch mithilfe eines Krans, dass der Bus aus dem Waldstück gezogen werden konnte. Erst da sah man die Schäden am Fahrzeug – so war die Frontscheibe zersplittert, und auch einige Scheiben an den Seiten waren zerborsten. Über die Höhe des Schadens stand gestern noch nichts fest.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer