Bürgerentscheid Meerbusch
Die Initiatoren des Bürgerentscheids zur Rettung der Barbara-Gerretz-Grundschule in Osterath sind gescheitert. Die Auszählung der Stimmen am Samstag im Technischen Dezernat in Lank ergab, dass das Quorum verfehlt wurde - es haben sich nicht genügend Meerbuscher an der Abstimmung beteiligt.

Die Initiatoren des Bürgerentscheids zur Rettung der Barbara-Gerretz-Grundschule in Osterath sind gescheitert. Die Auszählung der Stimmen am Samstag im Technischen Dezernat in Lank ergab, dass das Quorum verfehlt wurde - es haben sich nicht genügend Meerbuscher an der Abstimmung beteiligt.

Marc Ingel

Die Initiatoren des Bürgerentscheids zur Rettung der Barbara-Gerretz-Grundschule in Osterath sind gescheitert. Die Auszählung der Stimmen am Samstag im Technischen Dezernat in Lank ergab, dass das Quorum verfehlt wurde - es haben sich nicht genügend Meerbuscher an der Abstimmung beteiligt.

Meerbusch. Um  15.37 Uhr war  am  Samstagnachmittag alles klar: Am ersten Bürgerentscheid in Meerbusch haben sich  nicht genügend Wahlberechtigte beteiligt. 5794 gültige Stimmen wurden gezählt – 6712 und damit  15 Prozent aller Wahlberechtigten hätten es mindestens sein müssen.  Damit ist der Bürgerentscheid  gescheitert, das heißt:  Die Barbara-Gerretz-Grundschule in Osterath wird ab diesem Sommer -  wie vom Rat im Oktober beschlossen - keine Eingangsklassen mehr bilden  und auslaufen.

Gespannt hatten Vertreter  aller Parteien – der beiden Initiativen „Rettet Barbara“ und für den Erhalt der Erwin-Heerich-Schule sowie Politiker und Verwaltung – die Auszählung  im Bürgerhaus an der Wittenberger Straße  in Lank verfolgt. Das  Stimmergebnis aus den Bürgerbüros  überraschte: Von 3786 gültigen Stimmen konnte die Initiative zum Erhalt der Barbara-Gerretz-Schule  nur 1664 für sich gewinnen. 2119 Wähler sagten „Nein“. Und diese Gewichtung wurde   in der Briefwahl bestätigt: 901 Ja-Stimmen, 1110 Nein-Stimmen wurden gezählt.

Der Rat muss in seiner nächsten Sitzung das Ergebnis, das alle überrascht hat, bestätigen. „Die Entscheidung ist klar und  deutlich und eine Überraschung für alle“, kommentierte Bürgermeister Dieter Spindler das Ergebnis.

 

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