Drei Fragen an Ernst F.Wolter.

wza_896x1500_612656.jpeg
Ernst F. Wolter ist in Düsseldorf geboren und wurde „mit Altbier und Most getauft“.

Ernst F. Wolter ist in Düsseldorf geboren und wurde „mit Altbier und Most getauft“.

Reinelt

Ernst F. Wolter ist in Düsseldorf geboren und wurde „mit Altbier und Most getauft“.

Büderich. Ernst F. Wolter ist seit 28 Jahren Mitglied der Büdericher Heinzelmännchen, seit elf Jahren ihr Programmdirektor, Pressesprecher und auch im Comitee Düsseldorfer Karneval aktiv. Zum Ende dieser Session zieht sich der 75-Jährige aus dem aktiven Karneval zurück.

WZ: Herr Wolter, Sie sind seit 57Jahren Karnevalist aus Leidenschaft. Wie sind Sie zum Karneval gekommen?

Wolter: Ich war überhaupt nicht vorbelastet. Ich habe einfach versucht, Büttenreden zu halten. Die ersten waren ziemlich schlecht, doch schließlich habe ich 35Jahre in der Bütt gestanden. Ich bin vor allem im sozialen Bereich, zum Beispiel in Seniorenheimen, aufgetreten.

WZ: Wie war Ihr erster Auftritt in der Bütt?

Wolter: Das war in Remscheid, weil ich dort meine Lehre absolviert hatte. Ich versuchte, aneinandergereihte Witze zu erzählen. Erst später verfasste ich meine Reden in Reimform und spezialisierte mich auf bestimmte Typen. So trat ich als Chirurg oder als Bundeswehr-Rambo in die Bütt.

WZ: Was bedeutet Ihnen der Karneval?

Wolter: Die Brauchtumspflege macht einfach Spaß, obwohl ich niemals hätte Schütze werden können. Aber mich ärgern heute die maßlos hohen Preise der Künstler und ich finde es schade, dass kaum noch jemand in die Bütt geht. Die meisten sind Entertainer, die nur vor einem Mikro stehen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer