In zwei Wochen beginnt die Sanierung des Straßenabschnitts zwischen Poststraße und Deutsches Eck.

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Auf dem Eckgrundstück an der Düsseldorfer Straße entsteht ein Neubau für Geschäfte und Arztpraxen. Zeitgleich wird dieser Abschnitt der Düsseldorfer Straße vom Straßenbetrieb NRW saniert. Staus sind vorprogrammiert.

Auf dem Eckgrundstück an der Düsseldorfer Straße entsteht ein Neubau für Geschäfte und Arztpraxen. Zeitgleich wird dieser Abschnitt der Düsseldorfer Straße vom Straßenbetrieb NRW saniert. Staus sind vorprogrammiert.

Marc Ingel

Auf dem Eckgrundstück an der Düsseldorfer Straße entsteht ein Neubau für Geschäfte und Arztpraxen. Zeitgleich wird dieser Abschnitt der Düsseldorfer Straße vom Straßenbetrieb NRW saniert. Staus sind vorprogrammiert.

Büderich. Ungehindert rollt der Fahrzeugverkehr zurzeit über die Moerser und Düsseldorfer Straße in Büderich. Kurz vor Beginn der Adventszeit hatte Straßen NRW die Sanierung der ehemaligen B9 in Büderich, der Moerser beziehungsweise Düsseldorfer Straße, unterbrochen. Doch in zwei Wochen, am 18. Januar, rücken Arbeiter und Maschinen wieder an.

Unplanmäßig wird dann die Straßendecke zwischen der Poststraße und dem Deutschen Eck aufgebrochen und erneuert. Das hat einen konkreten Grund. Das Grundstück neben dem Haus Büderich an der Zufahrt zur Firma Teekanne wird neu bebaut, die Baustelle zurzeit abgesperrt, die verfallenen Gebäude abgerissen.

Auf 4000 Quadratmetern Fläche sollen ein zweigeschossiges Gebäude und rund 60 Parkplätze entstehen: ein Bio-Supermarkt und eine Apotheke sollen ins Erdgeschoss, Arztpraxen ins erste und zweite Obergeschoss einziehen. Im Herbst dieses Jahres soll der Bau fertig sein und um die Kundenströme abzuwickeln, wird die Einmündung Düsseldorfer Straße umgebaut: Eine Ampel soll das Abbiegen regeln. Die Kosten trägt der Investor.

Es war ein hartes Stück Arbeit, diese Aufgaben zu koordinieren, doch jetzt wird die Einmündung parallel zur L137-Sanierung umgebaut. "Wir wollten nicht, dass das neue Geschäftszentrum eröffnet und dann sofort die Straße erneut aufgerissen wird", sagt Stadtsprecher Michael Gorgs.

Nur Autos aus Richtung Neuss/Düsseldorf rollen auf der L137

Gorgs sieht dem nächsten Bauabschnitt mit gemischten Gefühlen entgegen: "Der Durchgangsverkehr sollte tunlichst Urlaub nehmen", formuliert er salopp. Denn der Büdericher Süden wird zum Nadelöhr: In Richtung Ortsmitte/Haus Meer werden die Autos rollen, mal auf der rechten, mal auf der linken Spur.

Fahrzeuge aus dem Norden (Meererbusch) können westlich über Kanzlei, Dülsweg oder Necklenbroicher Straße auf den Hohegrabenweg ausweichen. Auf der anderen Seite (östlich der L137) muss der Verkehr über Brühler Weg oder Dorfstraße, Am Fronhof und Witzfeld-/Oststraße abfließen. Auf dem gleichen Wege sind auch die im Bau-stellenbereich liegenden Geschäfte anzufahren. Der Edeka-Markt an der Düsseldorfer Straße bleibt über die Lortzingstraße erreichbar.

Der Verkehr Richtung Neuss und Düsseldorf muss sich eigene Wege suchen. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert. Auch die Rheinbahn wird die Routen und Haltestellen der Linien 830 und 828 aus dem Baustellenbereich verlegen.

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