23Grundschulen beteiligen sich an dem Projekt „Energie erleben und verstehen“.

Stana Athanasopoulos und Junior Opala (v.l.) erleben hautnah, wie ein Kraftwerk arbeitet.
Stana Athanasopoulos und Junior Opala (v.l.) erleben hautnah, wie ein Kraftwerk arbeitet.

Stana Athanasopoulos und Junior Opala (v.l.) erleben hautnah, wie ein Kraftwerk arbeitet.

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Stana Athanasopoulos und Junior Opala (v.l.) erleben hautnah, wie ein Kraftwerk arbeitet.

Büderich. Das Staunen ist groß, als Dozentin Sabine Köstner der Klasse 4a in der St.-Mauritius-Grundschule in Büderich ihre Miniatur-Dampfmaschine präsentiert. Im Kleinen stellt sie dar, wie ein Kraftwerk funktioniert. Stana Athanasopoulos und Junior Opala dürfen assistieren, als Köstner zeigt, wie ihr kleines Kraftwerk funktioniert.

Während Stana Wasser durch einen Trichter eingießt, füllt Junior die Brennkammer. Mit großen Augen beobachten die Kinder, wie sich die Maschine in Bewegung setzt.

23vierte Klassen der Meerbuscher Grundschulen haben sich für das Projekt mit dem Titel "Energie erleben und verstehen" angemeldet. Gefördert wird auch die vierte Auflage durch die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch (WBM). "Kinder sollten schon früh für den effizienten Umgang mit Energie sensibilisiert werden", sagt WBM-Geschäftsführer Albert Lopez.

Sabine Köstner von der Deutschen Umwelt-Aktion ist eine erfahrene Lehrmeisterin. Gerne erinnern sich die Schüler der 4a an ihren Besuch im letzten Sommer. "Da haben wir Würstchen mit Solarenergie gegrillt", berichtet Stana Athanasopoulos (9).

Im Rahmen der aktuellen Aktion lernen die Schüler innerhalb von zwei Schulstunden nicht nur, wie Energie erzeugt und verbraucht wird, sondern auch, wie man Energie einspart. Auch erneuerbare Energien gehören zum Unterrichtsinhalt.

Junior Opala will ganz genau wissen, wo der Strom herkommt: "Besonders interessiert mich, wie Energie erzeugt wird", erzählt der Neunjährige.

Am Ende der Unterrichtsreihe wird in jeder Klasse ein Energie-Detektiv bestimmt. Dieser sorgt dafür, dass beim Verlassen des Klassenzimmers die Fenster geschlossen, alle Lichter gelöscht sind und kein Wasserhahn tropft. Das Amt wird regelmäßig weitergegeben, so dass am Ende des Schuljahrs jeder Schüler den Posten einmal bekleidet hat.

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