Bauausschuss: Die Verwaltung prüft, wie sich Radfahrer und Fußgänger auf der Dorfstraße sicherer bewegen könnten.

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So ähnlich wie hier in den Niederlanden könnte womöglich auch die Dorfstraße in Büderich gesonderte Radwege erhalten.

So ähnlich wie hier in den Niederlanden könnte womöglich auch die Dorfstraße in Büderich gesonderte Radwege erhalten.

privat

So ähnlich wie hier in den Niederlanden könnte womöglich auch die Dorfstraße in Büderich gesonderte Radwege erhalten.

Büderich. Die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern auf der Dorfstraße wird "seit annähernd 30 Jahren diskutiert", so Holger Losse (SPD). Trotzdem unterstützt seine Partei, ebenso wie CDU und FDP, den Antrag der Grünen. Danach wird die Verwaltung nun in Zusammenarbeit mit dem regionalen Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) prüfen, wie sich Radfahrer und Fußgänger auf Büderichs Hauptgeschäftsstraße sicherer bewegen können.

"Das Radfahren auf der Dorfstraße ist unstrittig ein Risiko. Das fehlende Sicherheitsgefühl ,zwingt’ viele Radfahrer verkehrswidrigerweise, auf den Gehweg auszuweichen", begründen die Grünen den erneuten Vorstoß. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 Stundenkilometer und eine farbliche Gestaltung des Straßenraums könnten ebenso Teil einer Verbesserung sein wie eine Neuaufteilung, die die Fahrzeuge auf schmaler Fahrbahn zu Rücksicht und Langsamkeit zwinge.

Dass eine Lösung jetzt nicht einfacher als früher zu finden sein wird, ist allen bewusst: Erstens handele es sich, wie Losse erinnert, um eine Landesstraße (L30), zweitens sei die Straße an einigen Stellen sehr eng: "Man will ja nicht massiv in die Bausubstanz eingreifen", sagt Losse - was Anwohner beruhigen dürfte. "Wenn es eine Lösung geben könnte, wäre es eine tolle Sache", unterstreicht Renate Kox (CDU). vlo

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