Das Werk des berühmten Malers und Bildhauers Ewald Mataré ziert die Niederdonker Kapelle.

Geschenk für die katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist: Sonja Mataré überreichte Pfarrer Michael Berning ein Kunstwerk aus dem Nachlass ihres Vaters.
Geschenk für die katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist: Sonja Mataré überreichte Pfarrer Michael Berning ein Kunstwerk aus dem Nachlass ihres Vaters.

Geschenk für die katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist: Sonja Mataré überreichte Pfarrer Michael Berning ein Kunstwerk aus dem Nachlass ihres Vaters.

Dackweiler

Geschenk für die katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist: Sonja Mataré überreichte Pfarrer Michael Berning ein Kunstwerk aus dem Nachlass ihres Vaters.

Die Freude beim Büdericher Pfarrer Michael Berning ist riesig: „Dieses Geschenk ist ein Traum!“ Sonja Mataré stiftet der katholischen Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist ein Kunstwerk aus dem Nachlass ihres Vaters Ewald Mataré: ein 70x54 Zentimeter großes Kreuz, gefertigt als Glasmalerei. Es soll seinen Platz in einem der vier Langhausfenster der Niederdonker Kapelle finden. „Damit erhält Büderich ein Originalwerk aus der Hand des Künstlers, der hier über Jahrzehnte seine Heimat gefunden hat – das einzige im hiesigen öffentlichen Raum“, freut sich Berning.

Die Schenkung war das bestgehütete Geheimnis der katholischen Pfarrei: Bereits vor Weihnachten war Sonja Mataré auf Berning zugekommen. „Dieses Kreuz ist wie für dieses Kirchenfenster gemacht; ich hatte das Gefühl: Hier in diese Kapelle gehört es hin.“ Das Mataré-Fenster stellt Jesus als Christkönig dar. Mit geöffneten Augen und erhobenen Händen steht der Erlöser dem Betrachter gegenüber – in der Brust, am Kreuzungspunkt der Vertikalen und der Horizontalen, ist das Symbol der Taube für den Heiligen Geist dargestellt.

Kreuz soll ins Kirchenfenster eingesetzt werden

Mit diesem Kunstwerk kann eine Verbindung hergestellt werden zum Kreuz des Mataré-Schülers Joseph Beuys, das im Alten Kirchturm Büderichs als Mahnmal zu sehen ist. „In dieser Art hat mein Vater mehrere Kreuze gestaltet“, berichtet Sonja Mataré. Zwei befinden sich noch im ehemaligen Büdericher Atelier des Künstlers an der Dückerstraße, eines hängt im Museum Aachen, eines im Museum Kleve. Noch vor den Sommerferien soll das Kreuz ins Kirchenfenster eingesetzt werden. Aber schon heute können sich die Meerbuscher ansehen, wie das Fenster wirkt: Die Pfarrei hat eine Fotografie des Kreuzes auf transparente Folie gezogen und ans Kirchenfenster gehängt. Freilich: Das Original wird mehr strahlen. „Wir werden das Kreuz in opales, leicht getöntes Glas einfassen“, sagt Heinrich Oidtmann von der Glasmalerei Dr. Heinrich Oidtmann. „Das bringt das Kunstwerk richtig zur Geltung.“

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