Festliche Parade und Vogelschießen beim Kinderschützenfest.

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Von der Kirche aus und vorbei am HSB-Königshaus zog die Parade der Kinderschützen zum Bommershöfer Weg.

Von der Kirche aus und vorbei am HSB-Königshaus zog die Parade der Kinderschützen zum Bommershöfer Weg.

Marc Ingel

Von der Kirche aus und vorbei am HSB-Königshaus zog die Parade der Kinderschützen zum Bommershöfer Weg.

Osterath. "Engagement immer, für Kinder doppelt", betonte Schützenkönig Heinz Peter Kreuels bei der Verabschiedung der ehemaligen Kinderkönige am Wochenende. Drei neue Könige wurden gekrönt. Den Titel trug davon, wer einen handlichen Schotterstein zielsicher zum Abschuss eines blau-gelben und zur Abwechslung rotierenden Gipsvogels eingesetzt hatte.

In den 35 Minuten Wartezeit bis zum ersten Wurf nach alphabetischer Namensfolge, stimmten sich die männlichen Jungschützen nicht mental, sondern stimmgewaltig ein. Die teilweise heftigen Treffer auf die Spanplatte prallten zwar nicht selten weit ab, aber dennoch verlief der Wettkampf ohne ernste Zwischenfälle.

Erster Osterather Jugendkönig wurde nach 60 Minuten Werfens, mit jeweils einem Werfer aus jeder Altersklasse zugleich, Christoph Held von der Schützengruppe Landwehr West "Die Krähen". Er bleibt also in Amt und Würden. Schülerkönig darf sich nun zwei Jahre lang Andreas Neunzig aus der Fahnengruppe der Bruderschaft nennen und die Tellschützen der Kompanie Bovert, die entgegen ihrem Namen nicht mit Armbrust antraten, stellen den Gewinner für den Platz des Kinderkönigs, Sebastian Franzen.

Eine genaue Wurfzahl wäre am Premierentag des neuen Vogelwerfens nicht zu ermitteln gewesen, erklärte Jungschützenmeister Mathias Ingenhoven. Anhand des bereits um 17 Uhr restlos gestürmten Kuchenbuffets sei außerdem ersichtlich, dass wesentlich mehr Besucher als sonst an dem Spektakel teilgenommen hätten.

Gegenüber der Nussschale, die den Schützen eine Basis bot, war die parallel laufende Kinderolympiade im Garten des Katholischen Kindergartens an der Fröbelstraße installiert worden, und bei Wurf- und Geschicklichkeitsspielen maßen auch der Meerbuscher Bürgermeister Dieter Spindler und sein Gefolge ihre Kräfte: Erbsenklopfen, Sackhüpfen, Torwandschießen, Kerzenlöschen und Dosenwerfen waren die gefragten Disziplinen. Eine Belohnung fürs Gelingen bekamen aber nur die Kinder - eine blaue Lunchbox für den Snack im Kindergarten oder in der Schule.

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