Zwei Brücken müssen abgerissen werden.

Wenn es nicht zu Klagen gegen die Ausbauplanung für die A 57 kommt und das Bundesverkehrsministerium die eingeplanten Gelder bereitstellt, könnte bereits im übernächsten Jahr mit dem sechsstreifigen Ausbau begonnen werden. In Meerbusch soll er symmetrisch verlaufen: in jede Fahrtrichtung wird an die beiden Fahrspuren eine dritte angebaut. Auf Krefelder Gebiet wird die A57 an manchen Stellen verschwenkt. „So rücken wir weiter von der Wohnbebauung weg“, erläutert Mpasios.

Kreisverkehr soll künftig nach Bösinghoven hineinführen

Zwei Hindernisse stehen dem Ausbau entgegen: Brücken. „Keine Änderungen brauchen wir beim Autobahnkreuz Meerbusch vornehmen“, sagt Kaufmann. Aber die Brückenbauten Am Weilerhof und Bösinghovener Straße müssen abgerissen und neu gebaut werden. Die Bösinghovener Straße soll künftig um den auf der Ostseite deutlich vergrößerten Rastplatz Geismühle herumführen; ein Kreisverkehr soll dann nach Bösinghoven hineinführen.

Die Pläne für den Ausbau der Raststätte sind nahezu fertig; Straßen NRW will noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren für das 22 Millionen Euro teure Projekt beantragen. Die wichtigsten Details der Planung: Das Restaurant wird auf die Ostseite der Autobahn verlegt; dort wird auch ein großer Lkw-Parkplatz eingerichtet. Er soll 154 Lastwagen und fünf Busse aufnehmen können. Aktuell finden regulär 43 Lkw auf dem Gelände Platz. Häufig stehen dort aber mehr, sie parken in der Ein- oder Ausfahrt. Auch die Zahl der Parkplätze für Pkws soll steigen: von aktuell 111 auf 177. mrö

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